Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Friday
15/05/2009

by Erik

Olecranon Bursitis

Als ich mich am Donnerstag Abend gegen 23 Uhr noch kurz vor den Fernseher setze faellt mir auf, dass mein Ellbogen rot ist und weh tut. Denke mir: “wo hast du dich denn da schon wieder angestossen ohne es zu merken…?”. Tut in der Nacht ordentlich weh und als ich am naechstenMorgen unter der Dusche stehe wird mir schwindelig und ich glaube umzukippen. Da habe ich schnell noch Mayi gerufen - damit dieBescheid weiss fals ich ohnmaechtig werde…

Ganz so weit kommt es dann aber doch nicht. Jedenfalls heist es fuer mich heute zum Arzt gehen, statt zur Arbeit. Unser Hausarzt Dr. Kwok schaut sich dass nur kurz an und meint dass sei eine ENtzuendung - moeglicherweise wegen einer kleinen Aufschuerfung, die ich mir am Great Barrier Reef geholt hatte. En Blick in meinen Impfpass verraet, dass die Tetanusimpfung schon seit 3 Jahren haertte aufgefrischt werden muessen. Dr. Kwok markiert den Bereich der Schwellung und meint, dass ich ins Krankenhaus fahren solle, wenn das trotz der Antibiotika noch groesser wird - eventuell braeuchte ich dann intravenoese Antibiotika. Naja - am spaeten Nachmittag ist der rote Bereich deutlich groesser als die Markierung und wir machen uns in die Ambulanz des Mater Hospital auf. Nach 3 Stunden Wartezeit komme ich dran. Die Diasgnose: “Olecranon Bursitis“, oder zu Deutsch “Schleimbeutelentzuendung”. Entstehtgelegentlich beim Tennis Spielen, Teppich verlegen, oder auch am Computer - vor allem bei aelteren Patienten….

Naja - wenigstens keine Blutvergiftung und nach Hause darf ich auch gleich wieder.

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In der Woche drauf erfahre ich uebrigens, dass es im Mater Privat Hospital auch eine Ambulanz gibt…

Mit dick geschwollenem und beruehrungsempfindlichen Ellbogen, aber wenigstens erleichtert, das das Ding einen Namen hat, vollende ich dann wenistens am Samstag endlich mein Dot-Painting:

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Tuesday
12/05/2009

by Erik

Great Barrier Reef

Lange haben wir hin- und herueberlegt, wohin unsere letzten Ausfluege / Kurzurlaube hin gehen sollten. Outback, Uluru (Ayer Rock), Sydney, …

Nachdem wir in unserem Cairns Urlaub letztes Jahr  schon nicht ans Great Barier Reef gefahren sind, haben wir uns schliesslich fuer die suedlichste Insel des GBR entschieden. Mit dem Auto geht es Samstag frueh 3 1/2 Stunden gen Norden in Richtung Harvey Bay.

Zwischenstop an einem kleinen See:

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Am spaeten Nachmittag (das mit “spaet” ist im Australischen Spaetherbst natuerlich relativ, nachdem es kurz nach 17 Uhr dunkel wird) kommen  wir in unserem Motel an und machen noch einen kleinen Spaziergang am Strand. Die Muster die die Sandkrebse hier bei Ebbe hinterlassen sind immer wieder nett anzuschauen…

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Am naechsten Morgen geht es dann mit einer wirklich kleinen Maschiene ueber Bunderberg in 45 Minuten zur Lady Elliot Island.

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Begeisterung, oder Flugangst??

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Auf der Insel haben wir fuer zwei Naechte eine Huette im Eco Resort gemietet.

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Noch bevor wir in unsere Beach Cabin einchecken koennen, werden wir zum Schnorchel-Kurs geschickt. Das Wasser im Pool ist eisig kalt und wir hoffen nur, dass es im Meer wirklich waermer ist, wir es uns unser snorkel instructor versichert.

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Von unsere Cabin aus haben wir einen direkten Blick auf das Inner Reef, in welchem man nur 2 Stunden vor und nach der Flut schnorcheln kann, weil sonst das Wasser zu flach ist.

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Fuer die Kids gibt es Boards  mit Sichtfenster:

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Die Seesterne sind hier blau:

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Wir haben ja nie verstanden, was die Leute am Schnorcheln so besonders finden und die blassen Fotos die ich mit unserer Kamera ohne Scheinwerfer hinbekommen habe werden das sicher auch nicht erklaehren koennen - aber seis drum: wir waren total fasziniert und Mayi hat gleich vorgeschlagen, ob wir uns hier in Australien nicht noch gleich einen Schnorchelausruestung kaufen wollen!

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Am Nachmittag haben die Wolken ein wenig zugezogen und wir sind am Strand auf Erkundungstour gegangen.

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Fuer Montag Vormittag hatten wir die Fahrt mit dem Glas Bottom Boat und Schnorcheln am Outer Reef auf dem Program. Und wenn man nur ein einziges mal hier ist, dann macht man das eben auch bei stroehmenden Regen und kaltem Wind…

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Im Wasser selber war es wunderschoen und warm, aber im Boot auf die Rueckfahrt wartend hat mich nicht nur die Seekrankheit, sondern auch ein erster Anflug von Hypothermie ueberkommen. Wuerde mal auf Stufe 2 nach dem Wikipedia Artikel tippen. Echt heftig…

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Ueber Wasser (aber leider tod…) kann man die Koralen oft noch besser bewundern:

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Fuer diesen Nachmittag haben wir die zweite Haelfte unserer Inselumrundung auf dem Program.

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Der Strand besteht hier nicht aus Sand, sondern aus Koralen-Bruchstueckchen. Die meisten sind einfach weis ausgeblichen, aber wenn man ein wenig sucht, stolpert man echt ueber tolle Fundstuecke:

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Vor unserem Rueckflug am Dienstag gehen wir noch auf Erkundungstour in unserem Inner Reef:

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Als wir die Insel verlassen steht fuer uns fest, dass das nicht das letzte mal sein kann, dass wir Schnorcheln gegangen sind (Freunde von uns waren neulich auf Samoa - das soll auch ganz toll sein…. ;-) )

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Sunday
03/05/2009

by Erik

Mount Barney

Winter Zeit ist Wander Zeit - heute sind wir mit Klaus, Patricia und Santiago zum Mount Barney National Park gefahren.

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Auf den Berg selber kann man nur per Kletter-Tour, aber es gibt auch ein paar Wege am Fuss des Berges.

Durch den Busch, vorbei an diversen Grass Trees geht es rauf und runter.

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An einem Fluss kommen wir dann nicht mehr weiter.

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Es ist allerdings auch schon allerhoechste Zeit zum umkehren, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit (kurz nach 5 Uhr) zum Auto zurueck kommen.

Malena darf den Rueckweg auf Klaus’ Schultern ganz bequem absolvieren.

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Schliesslich schaffen wir es gerade noch vor der Nacht und einem Gewitter.

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Saturday
25/04/2009

by Erik

Surfing

 Heute haben wir uns die Post-Oelpest Dicky Beach angeschaut

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und ich habe endlich meine ersten richtigen Surf-Versuche  auf Klaus’ Longboard machen duerfen:

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Naja - will ehrlich sein: das einzige mal dass ich dachte, dass ich es mit dem Aufstehen hinbekommen habe, musste ich feststellen, das das Board schon unten auf dem Sand aufgesessen ist. Hat trotzdem Spass gemacht und Klaus meint, ich haette ein natuerliches Talent zum Surfen. Schade eigentlich, dass die Strand-Saison jetzt schon vorbei ist. Und der Eisbach im Englischen Garten ist nicht wirklich eine gleichwertige Alternative ;-(

Auch Mayi und Patricia hatten ihren Spass.

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Und die Kidz haben uns heute irgendwie an die Koala Brothers erinnert…

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Saturday
18/04/2009

by Erik

BBQ am River

Heute Nachmittag/Abend haben wir uns Martin, Alex und Toechterlein Hanna zum Grillen am Brisbane River getroffen.

Nachdem wir alle so langsam auf dem Sprung zurueck nach Europa sind, war das wohl unser letztes Treffen hier in Down Under. Verrueckt wie schnell die Zeit dann am Ende doch rum ist…

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Clara und Martin - beide beim Testen ihrer neuen Kameras:

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Nachdem wir das neulich in Southbank gesehen hatten, mussten wir doch mal selber ein paar akrobatische Kunststuecke ausprobieren:

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Da wollte Malena natuerlich nicht zurueckstehen:

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Sunday
12/04/2009

by Erik

Rainbow Beach

 oder: 39 Grad beim Zelten (das war das Fieber von Malena - nicht die Aussentemperatur….)

Ueber das Oster-Wochenende sind wir dieses mal trotz eher gemischter Wettervorhersage und Fieber bei Malena am Tag vor der Abreise zum Zelten an die Rainbow Beach gefahren (3 Stunden noerdlich von Brisbane).

Zelten (nicht nur) an Ostern hat in Australien Tradition und entsprechend ueberlaufen war der Zeltplatz, der auf der Seite zur Tin Can Bay liegt.

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Am Strand war es recht windig und frisch, so dass wir es leider nicht all zu lange ausgehalten haben.

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Nach einer Nacht in der Malenas Fieber noch mal auf 39 Grad gestiegen ist (um danach spurlos zu verschwinden…) hat uns ein kurzer Regenschauer beim Fruehstueck unter das Vordach unseres Zeltes vertrieben.

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Nach dieser Staerkung sind wir zu einer Wanderung im Great Sandy National Park zum Poona Lake aufgebrochen. Sehr gut gefallen hat uns der Hinweis, wie man sich bei einer Begegnung mit einer Schlange verhalten soll:

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Die Naturerlebnisse auf der Strecke:

- Palmen-Nuesse (die wir zum zu Hause Einpflanzen natuerlich mitgenommen haben - die Kinder giessen die fleissig jeden Tag)

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- markante Moos- bzw. Flechten-Flecken an den Baeumen

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- blaue Pilze

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- Und natuerlich der See (in den wir uns nichtall zu tief gewagt haben, nachdem die Leute nebenan sich ueber irgendwelche Saugwuermer beklagt haben, die sie nicht mehr vom Bein abbekommen haben…)

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Lianen sind ja nichts mehr Neues, aber trotzdem immer ein Fotomotiv…

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Am Inskip Point kann man zur Fraser Island uebersetzen. Der Strand ist hier recht stark befahren:

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In der Nacht zum Oster Sonntag regnet es noch mal. Als Clara in der Nacht wach wird ruft sie: “Das Easter-Bunnysoll nicht nass werden!”

Am Ostersonntag heisst es frueh aufstehen, weil wir um 7:15 Uhr am Schiff zur Tin Can Bay sein muessen. Aber “Morgenstund hat Gold im Mund” und die Kinder sind bester Laune.

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Mit dem Boot fahren wir dann rueber zur Tin Can Bay, wo man allmorgendlich Delfine fuettern kann.

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Nach der Rueckkehr heisst es dann Zelt abbauen und auf den Heimweg machen.

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Schliesslich wollen noch ein paar Ostereier gefunden werden…

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Thursday
09/04/2009

by Erik

Kuraby Art Show 2009

Nach laenger Pause (vor allem bei mir…) haben wir wieder an unsere kuenstlerischen Ambitionen angeknuepft und und an Leinwand und Farbe versucht.

Mayi:

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Erik’s erste Pinselstriche (ist noch nicht fertig…)

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Claras Reproduktion meines Bildes:

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Und noch mal Clara:

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Sunday
05/04/2009

by Erik

Mount Coot-Tha

Bei etwas instabilem Wetter (Herbst…) waren wir heute auf Brisbane’s Hausberg, den Mount Coot-Tha unterwegs.

Die Kakadus sind da so zahm, dass sie sich auch mal gerne auf dem Fahrrad mitnehmen lassen:

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Der Lookout Point ist immer sehr beliebt fuer Hochzeitsfeiern. Heute treffen wir auf eine ganz besondere Hochzeitlimosine - passt irgendwie zu Australien…

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Ansonsten sind jetzt endlich die Arbeiten an der neuen Siedlung in der Naehe von unserem Haus abgeschlossen und die Rainbow Lorikies trauen sich endlich wieder in unsere Gegend:

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Thursday
26/03/2009

by Erik

Clara’s 6th Birthday

Endlich hat das Warten ein Ende - seit einer Woche ist Clara schon voellig aufgeregt, dass sie 6 Jahre alt wird. Heute ist es endlich so weit.

Wie gewuenscht hat Clara zum Fruehstueck auch ein Geburtstags-Bild auf die Tafel gemalt bekommen. Weiss nicht - wahrscheinlich kennt ihr Charlie & Lola in Deutschland nicht - die Kidz lieben die auf jeden Fall.

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Vor der Schule gibt es nur ein kleines Geschenk,

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den Rest am Nachmittag zum Kaffeetrinken.

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Und nachdem Clara jetzt eine richtig tolle rosa Digicam hat,

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kann Malena ihre alte Kamera haben.

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Fuer ihre Geburtstagsparty am Samstag hat sich Clara fuer eine “Dress-up Party” entschieden. Nachdem seit Dorian’s Besuch Piraten ganz in Mode sind, haben sich Clara und Malena als Piraten verkleidet.

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Und da darf natuerlich eine echte Schatzsuche samt “Treassure Map”nicht fehlen.

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Erst noch schnell ein Gruppenfoto -

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dann geht die Treassure Hunt los…

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An einer der Stationen muessen die Kinder ein Lied singen. Nachdem die meisten Kinder aus Claras Klasse sind, waehlen sie eines ihrer Favoriten aus dem Unterricht.

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Schliesslich wird der Schatz gefunden und jedes Kind mit echten (Schoko-)Goldmuentzen belohnt.

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Nach Katoffel-Lauf, Balon-Rennen,

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Zeitungs-Tanzen und Topfschlagen geht dann ein langer Nachmittag zu Ende.

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Saturday
14/03/2009

by Erik

Mary River

Auch dieses Jahr sind wir wieder ueber Mayi’s Geburtstag zum Zelten gefahren. Dieses mal - treffend - im upper Mary Valley.

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Kaefer in metallic Blau gibt es hier nicht nur von VW…

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Allzeit Camping Klassiker: Mexikanische Bohnensuppe:

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Endlich koennen wir auch unseren neuen Camping Tisch einweihen, den wir Ende letzen Jahres bei Anaconda gekauft hatten.

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Oh ja - ich habe mir nach 13 Jahren tatsaechlich endlich eine neue Brille machen lassen. Die Augenaerztin meinte, dass die Augen fuer die lange Zeit gar nicht so viel schlechter geworden sind. Nur mit der Bivokalitaet der Brille komme ich noch immer nicht so ganz zurecht…

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Am Lake Borumba (einem Stausee) ist es zwar sehr schoen, aber ohne Boot kommt man leider nicht sehr weit.

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Gebadet haben wir dafuer im Fluss gleich bei unserem Campingplatz.

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Hier im State Forrest sind viele Wege nur mit 4WD zu befahren - wir steigen daher auf Schusters Rappen um ueberqueren barfuss die Fluesse.

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Auch typisch Australisch: ein Schild das darauf hinweist, dass man sich an die Schilder halten muss….

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Ansonsten die ueblichen Begleiter auf dem Campingplatz: Lace Monitors, Bush Turkeys und diebische Kookaburras (die arme Malena war voellig veschreckt, nachdem ihr dieser Vogel das Fruehstueckbrot vom Teller geklaut hat).