Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Sunday
31/05/2009

by Erik

Abschiedsbesuche

So langsam sehen wir hier jeden zum letzten mal. Heute waren wir zum Kaffeetrinken bei Christian und Maricel. Schon komisch am Ende von so einem Grossprojekt, wenn sich die Leute wieder in alle Himmelsrichtungen verstreuen. Aber nachdem die Welt der Tunnelbauer eher ueberschaulich ist, trifft man sich sicher irgendwann irgendwo wieder…

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Am Sonntag dann Southbank mit dem Brisbane Eye mit Jona und Family:

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Sunday
17/05/2009

by Erik

Mayfest

Am Sonntag haben wir es dann eher ruhig angehen lassen und sind nur nach Logan zum Mayfest in der Mayes Cottage gefahren. Da gab es neben Oldtimern, Schweinerennen, Ponnyreiten, Musik, Gratis Bratwurst und Schafscheren auch noch Aktivitaeten wie Blumen pflanzen und Blumentoepfe bemalen.

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Friday
15/05/2009

by Erik

Olecranon Bursitis

Als ich mich am Donnerstag Abend gegen 23 Uhr noch kurz vor den Fernseher setze faellt mir auf, dass mein Ellbogen rot ist und weh tut. Denke mir: “wo hast du dich denn da schon wieder angestossen ohne es zu merken…?”. Tut in der Nacht ordentlich weh und als ich am naechstenMorgen unter der Dusche stehe wird mir schwindelig und ich glaube umzukippen. Da habe ich schnell noch Mayi gerufen - damit dieBescheid weiss fals ich ohnmaechtig werde…

Ganz so weit kommt es dann aber doch nicht. Jedenfalls heist es fuer mich heute zum Arzt gehen, statt zur Arbeit. Unser Hausarzt Dr. Kwok schaut sich dass nur kurz an und meint dass sei eine ENtzuendung - moeglicherweise wegen einer kleinen Aufschuerfung, die ich mir am Great Barrier Reef geholt hatte. En Blick in meinen Impfpass verraet, dass die Tetanusimpfung schon seit 3 Jahren haertte aufgefrischt werden muessen. Dr. Kwok markiert den Bereich der Schwellung und meint, dass ich ins Krankenhaus fahren solle, wenn das trotz der Antibiotika noch groesser wird - eventuell braeuchte ich dann intravenoese Antibiotika. Naja - am spaeten Nachmittag ist der rote Bereich deutlich groesser als die Markierung und wir machen uns in die Ambulanz des Mater Hospital auf. Nach 3 Stunden Wartezeit komme ich dran. Die Diasgnose: “Olecranon Bursitis“, oder zu Deutsch “Schleimbeutelentzuendung”. Entstehtgelegentlich beim Tennis Spielen, Teppich verlegen, oder auch am Computer - vor allem bei aelteren Patienten….

Naja - wenigstens keine Blutvergiftung und nach Hause darf ich auch gleich wieder.

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In der Woche drauf erfahre ich uebrigens, dass es im Mater Privat Hospital auch eine Ambulanz gibt…

Mit dick geschwollenem und beruehrungsempfindlichen Ellbogen, aber wenigstens erleichtert, das das Ding einen Namen hat, vollende ich dann wenistens am Samstag endlich mein Dot-Painting:

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Tuesday
12/05/2009

by Erik

Great Barrier Reef

Lange haben wir hin- und herueberlegt, wohin unsere letzten Ausfluege / Kurzurlaube hin gehen sollten. Outback, Uluru (Ayer Rock), Sydney, …

Nachdem wir in unserem Cairns Urlaub letztes Jahr  schon nicht ans Great Barier Reef gefahren sind, haben wir uns schliesslich fuer die suedlichste Insel des GBR entschieden. Mit dem Auto geht es Samstag frueh 3 1/2 Stunden gen Norden in Richtung Harvey Bay.

Zwischenstop an einem kleinen See:

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Am spaeten Nachmittag (das mit “spaet” ist im Australischen Spaetherbst natuerlich relativ, nachdem es kurz nach 17 Uhr dunkel wird) kommen  wir in unserem Motel an und machen noch einen kleinen Spaziergang am Strand. Die Muster die die Sandkrebse hier bei Ebbe hinterlassen sind immer wieder nett anzuschauen…

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Am naechsten Morgen geht es dann mit einer wirklich kleinen Maschiene ueber Bunderberg in 45 Minuten zur Lady Elliot Island.

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Begeisterung, oder Flugangst??

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Auf der Insel haben wir fuer zwei Naechte eine Huette im Eco Resort gemietet.

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Noch bevor wir in unsere Beach Cabin einchecken koennen, werden wir zum Schnorchel-Kurs geschickt. Das Wasser im Pool ist eisig kalt und wir hoffen nur, dass es im Meer wirklich waermer ist, wir es uns unser snorkel instructor versichert.

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Von unsere Cabin aus haben wir einen direkten Blick auf das Inner Reef, in welchem man nur 2 Stunden vor und nach der Flut schnorcheln kann, weil sonst das Wasser zu flach ist.

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Fuer die Kids gibt es Boards  mit Sichtfenster:

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Die Seesterne sind hier blau:

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Wir haben ja nie verstanden, was die Leute am Schnorcheln so besonders finden und die blassen Fotos die ich mit unserer Kamera ohne Scheinwerfer hinbekommen habe werden das sicher auch nicht erklaehren koennen - aber seis drum: wir waren total fasziniert und Mayi hat gleich vorgeschlagen, ob wir uns hier in Australien nicht noch gleich einen Schnorchelausruestung kaufen wollen!

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Am Nachmittag haben die Wolken ein wenig zugezogen und wir sind am Strand auf Erkundungstour gegangen.

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Fuer Montag Vormittag hatten wir die Fahrt mit dem Glas Bottom Boat und Schnorcheln am Outer Reef auf dem Program. Und wenn man nur ein einziges mal hier ist, dann macht man das eben auch bei stroehmenden Regen und kaltem Wind…

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Im Wasser selber war es wunderschoen und warm, aber im Boot auf die Rueckfahrt wartend hat mich nicht nur die Seekrankheit, sondern auch ein erster Anflug von Hypothermie ueberkommen. Wuerde mal auf Stufe 2 nach dem Wikipedia Artikel tippen. Echt heftig…

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Ueber Wasser (aber leider tod…) kann man die Koralen oft noch besser bewundern:

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Fuer diesen Nachmittag haben wir die zweite Haelfte unserer Inselumrundung auf dem Program.

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Der Strand besteht hier nicht aus Sand, sondern aus Koralen-Bruchstueckchen. Die meisten sind einfach weis ausgeblichen, aber wenn man ein wenig sucht, stolpert man echt ueber tolle Fundstuecke:

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Vor unserem Rueckflug am Dienstag gehen wir noch auf Erkundungstour in unserem Inner Reef:

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Als wir die Insel verlassen steht fuer uns fest, dass das nicht das letzte mal sein kann, dass wir Schnorcheln gegangen sind (Freunde von uns waren neulich auf Samoa - das soll auch ganz toll sein…. ;-) )

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Sunday
03/05/2009

by Erik

Mount Barney

Winter Zeit ist Wander Zeit - heute sind wir mit Klaus, Patricia und Santiago zum Mount Barney National Park gefahren.

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Auf den Berg selber kann man nur per Kletter-Tour, aber es gibt auch ein paar Wege am Fuss des Berges.

Durch den Busch, vorbei an diversen Grass Trees geht es rauf und runter.

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An einem Fluss kommen wir dann nicht mehr weiter.

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Es ist allerdings auch schon allerhoechste Zeit zum umkehren, damit wir noch vor Einbruch der Dunkelheit (kurz nach 5 Uhr) zum Auto zurueck kommen.

Malena darf den Rueckweg auf Klaus’ Schultern ganz bequem absolvieren.

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Schliesslich schaffen wir es gerade noch vor der Nacht und einem Gewitter.

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