Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Sunday
27/04/2008

by Erik

Byron Bay (again)

Nachdem uns der ANZAC Day am Freitag ein langes Wochenende beschert hat, sind wir alle zusammen noch mal nach Byron Bay gefahren (wo wir im Dezember ja schon mal mit Ceci waren). Nachdem die Wettervorhersage fuer das noerdliche New South Wales nicht so vielversprechend aussah (in Gegensatz zum Sonnenwetter im suedoestlichen Queensland) haben wir auf dem Hinweg noch einen Abstecher zum Natural Bridge National Park und Parrot Garden Caffee gemacht. Hatte glaube ich schon das letzte mal erzaehlt, dass der Besitzer Charles Knie frueher einen Zirkus in Deutschland hatte. Gerade eben habe ich im Internet auch seine Lebensgeschichte gefunden.

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oh ja: ich war beim Haareschneiden….

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In Byron selber sind wir dann erst noch einmal zum oestlichsten Punkt Australiens gefahren und haben die Aussicht auf das Meer und die Bucht genossen.

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Uebernachtet haben wir diesmal in einem super modernen Apartment in Lennox Head suedlich von Byron.

Am naechsten Tag ging es dann an den Strand - Oma Edith wollte nicht zum 3. mal aus Australien zurueckfliegen, ohne im Ozean gewesen zu sein…

In der Theorie klappt das mit dem Surfen ja schon ganz gut…

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… im Wasser wird sich dann doch lieber noch auf den Bauch gelegt…

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Ansonsten war der Strand diesmal wegen der Ebbe noch viel, viel groesser und man konnte sicher gut 100 m ins Wasser reingehen und immer noch stehen. Was auch die ganzen Surfer zu schaetzen wissen - kommen sie doch so schnelle wieder zu Fuss in die Zone wo sich die Wellen brechen.

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Nach einem gemuetlichen Abend in unserem Apartment ging es dann am nachsten Tag ueber einen Markt in Bangalow (aufgrund der Hippie-Traditionen in dieser Ecke Australiens wieder recht Tollwood-maessig anmutend) und einem kurzen Bad an unserem Lieblingsstrand in Burleigh Heads wieder nach Hause, wo es dann schon am naechsten Tag Abschied nehmen von Omi Edith und Opi Heinz hiess.

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Monday
14/04/2008

by Erik

Tasmania

Am 5. Aprill war es soweit: Oma Edith und Opa Heinz sind in Brisbane angekommen. Clara und Malena sind ganz happy und beschliessen gleich am ersten Tag, das die beiden von jetzt an “Opi” und “Omi” heissen sollen.

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Lange Zeit zum eingewoehnen und zum ueberwinden des Jet-Lag lassen wir ihnen nicht, dann schon 2 Tage spaeter geht es per Flugzeug los nach Tassie (so sagen die Australier zu Tasmanien). Ein letzter Blick auf Brisbane und dann sind wir 2 1/2 Stunden unterwegs nach Hobart.

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Leider haben wir uns noch rechtzeitig vor dem Abflug einen heftigen Magen-Darm-Virus aufgesammelt und so haben wir den ganzen Flug ueber “Spass” mit einer Magensaft spuckenden Malena…

In Hobbart angekommen geniessen wir die frische Luft und die herbstliche Stimmung - nach 1 1/2 Jahren subtropical Queensland ist das wieder eine ganz neue und schoene Erfahrung!

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Nach einem zeitraubenden Abstecher beim Arzt (”da kann man bei Kindern eigentlich nur abwarten… - 60 $ bitte…”) schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt und kehren dann in unser Hotel zurueck. Dort wird Erik dann auch ganz uebel und Clara muss title=”april2008_0082.jpg”sich in der Nacht 2 mal uebergeben. - Was fuer ein Start in den Urlaub…

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Blick auf den ca. 1100 m hohen Mount Wellington, der Hobart ueberragt.

Am nachsten Morgen geht es uns schon wieder ein wenig besser und wir brechen in den Mount Field National Park auf. Auf der Fahrt sind wir ueberrascht, wie trocken auch hier die Landschaft zum Teil ist - man hatte von Tasmanien wegen der kuehleren Temperaturen einfach mehr Regen erwartet als auf dem Festland. Im Park angekommen geht es - wie koenntes es auch anders sein - ueber einen Rainforest Trail zu den Russel Falls (erinnern mich irgendwie an eine Szene aus Tomb Raider..)

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Anschliessend geht es vorbei an diversen Seeen nach Derwent Bridge, wo eine sehr schoene und perfekt ausgestattete Huette auf uns wartet (bereits angezuendetes Kamienfeuer inklusive).

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Nur kaum haben wir eingecheckt, schon faellt unser Virus erst ueber Heinz und in der Nacht auch noch ueber Edith her. Was ein Spass…

Gut dass am naechsten Morgen die Sonne wieder scheint - da schaut die Welt schon gleich wieder viel positiver aus!

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Sonnig, aber bei kraeftigen, kaltem Wind erleben wir den Lake St Clair. Mit etwas mehr Zeit haette man per Bootstour oder Wanderung noch den Mount Olympus sehen koennen, aber man muss ich ja auch noch was fuer das naechste mal aufheben.

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Und schon geht es weiter in Richtung Tullah. Auf einer kleinen Wanderung zwischen Derwent Bridge und Queenstown stehen wir auf einmal mitten in den Bergen und es kommt uns vor als waeren wir weit weg von aller Zivilisation. Auf dem Rueckweg stolpern Oma Edith und Clara beinahe ueber eine White Lipped Snake. Schwer zu sagen wer schnelle weggerannt ist: Clara, oder die Schlange…

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Als naechstes kommen wir durch Queenstown. Die Stadt liegt in einem Bergbaugebiet - die Berge rund um die Stadt werden im Tagebau abgegraben, was einen recht surrealen Eindruck hinterlaesst. Die besten Zeiten der Stadt scheinen allerdings vorbei zu sein und an vielen Ecken habe ich den Eindruck in der DDR zu stehen.

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Unser Buss

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Ueber die Nacht regnet es heftig, aber am naechsten Morgen verziehen sich die Wolken bereits wieder, so dass wir vor der Weiterfahrt noch einen Blick auf den schoenen Lake Rosebery werfen koennen.

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Unser Ziel fuer heute ist ja eigentlich der beruehmte Cradle Mountain, aber da schon der Reisefuehrer schreibt, dass man den wegen der Wolken und dem Regen (275 Tage/Jahr) nur an 32 Tagen im Jahr sehen kann, sind wir eigentlich nicht sonderlich optimistisch. Um so groesser ist unsere Begeisterung als kurz vor unserer Ankunft im Nationalpark der Himmel aufreisst und wir den Berg in strahlender Sonne geniessen koennen!

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Ich denke wir waren uns alle einig, dass das der Hoehepunkt unserer Reise war.

Die Strasse fuehrt dann langsam wieder aus den Bergen heraus und am Abend kommen wir in Westbury an, wo wir zwei Zimmer im Elm Wood Bed and Breakfast haben.

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Das Haus ist sehr schoen und man hat den Eindruck in England zu sein (was daran liegen mag, dass die Besitzerin zwar in Argeninien geboren, aber in Kenia und England aufgewachsen ist; dann ueber Western Australia nach Tasmanien).

Am naechsen Morgen fahren wir ueber Launceston zur Ostkuese nach Bicheno.

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es muss ja nicht immer Papa Erik fahren….

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In Bicheno haben wir zum ersten mal eine Unterkunft fuer zwei Naechte - das Blue Haven Beach House ist sehr modern und gemuetlich eingerichtet und hat jede Menge Kinderspielsachen, CDs und DVDs zu bieten

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Von dort geht es in den nahegelegenen Freycinet National Park. Der Park liegt auf einer Halbinsel und die zugehoerige Bucht wird vor allem zur Austernzucht verwendet. Dementsprechend war der ganze Strand mit Austernschalen in allen Farben uebersaeht.

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Auf unser anstrengensten Bergtour in diesem Urlaub wandern wir in Richtung der Wineglass Bay.

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“Tutti kaputti”, aber den ganzen Weg brav alleine gelaufen!

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Und am Sonntag geht es dann auch schon wieder zurueck in Richtung Hobart

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Letzter Blick auch den Feycinet Nationalpark.

In Hobart erklimmen wir dann ueber eine ca. 25 Kilometer lange Strasse den Gipfel der Mount Wellington wo die Aussicht zwar trotz Wolken klasse ist, aber die Temperaturen nahe am Gefrierpunkt liegen…

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Nach nur einer Woche heisst es dann Abschied nehmen von Tassie.

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Tuesday
01/04/2008

by Erik

Fancy Dressing Day

Heute war in Claras Schule “fanzy dressing day”: Alle Kinder mussten in einer Verkleidung kommen, die den Beruf zeigt, den das Kind ausueben will, wenn es gross ist. Clara wollte Taenzerin werden.

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