Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Wednesday
26/03/2008

by Erik

Clara’s 5th Birthday

Seit Wochen von Clara mit Spannung, Freude und Aufregung erwartet, ist heute ihr 5. Geburtstag. Die Vorfreude auf die Geschenke war so gross, dass wir alles noch vor dem Fruehstueck auspacken mussten. Da gab es Puppenhausmoebel fuer Heinz und Heinzi (so haben Clara und Malena die beiden Puppen vom Puppenhaus genannt), Lego, Buecher und Spiele und passend zum Toy Story Film den der Osterhase gebracht hatte auch noch eine Woody Gummipuppe und fuer Malena einen Mister Potatohead.

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Die richtige Geburtstagsparty mit den Freuden aus der Schule war dann am Sonntag. Dafuer haben sich Clara und Malena richtig fein gemacht:

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Neben 4 (!) Geburtstagskuchen gab es Tanzen, Topfschlagen, Musical Chair (die Reise nach Jerusalem) und eine Pinhata. Wie man auf den Fotos und Videos sehen kann, hatten die Kinder jede Menge Spass!

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Monday
24/03/2008

by Erik

Eastern

Nachdem wir ja am Ostersonntag noch unterwegs waren ist das Ester Bunny erst auf der Nacht zum Ostermontag zu uns gekommen. Clara und Malena haben das ganze Haus fleissig durchsucht und sind gemeinsam fuendig geworden.

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Sunday
23/03/2008

by Erik

Lake Cressbrook

Ueber Ostern sind wir fuer 3 Tage zum Zelten an den Lake Chressbrook gefahren. Auf dem Hinweg sind wir zunaechst am Lake Wivenhoe vorbeigekommen - das ist der Stausee aus dem Brisbane sein Trinkwasser bezieht. Nach dem vielen Regen diesen Sommer (subtropical Queensland…) ist der Fuellstand von ca. 15% wieder auf knap 26% gestiegen - die water restrictions level 6 wurden allerdings noch immer nicht wieder gelockert…

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Dann ging es weiter ueber Esk zum Lake Cressbook. Zum Glueck haben wir noch einen Stellplatz auf dem Campingplatz gefunden (Reservierung war nicht moeglich, da der Campinplatz nur von einem Ranger betreut wird und man sich am Eingang selber registriert und das Geld im Umschlag in einen Briefkasten wirft). Die Sonne brannte mit voller Australische Wucht auf uns herunter, so dass das Zeltaufbauen wirklich anstrengend war.

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Malena war es wohl zu heiss zum Mittagessen (Sandwich)…

Der Campingplatz ist bei Anglern sehr beliebt - das merkt man schon daran, dass es hier eine extra Muelltonne fuer Fischabfaelle gibt:

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Nachmittags, als sich die Hitze langsam legt machen wir einen kleinen Spaziergang am See entlang.

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Todmuede fallen wir schon kurz nach Sonnenuntergang in die Betten bzw. Schlafsaecke. Nach einer recht ruhigen Nacht sind unsere Maedels am Morgen ganz kuschelig…

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Gefruehstueckt wird auf dem Picknick Area des Campingplatzes - wir haben zwar inzwischen Campingstuehle, aber immer noch keinen Tisch…

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Schwestern und beste Freundinnen…

Fuer Samstag steht ein Ausflug zum benachbarten Crows Nest National Park auf dem Program. Hier begeben wir uns auf eine 4 km lange Wanderung zu diversen Aussichtspunkten auf den Cressbook River.

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Leider ist dann die Baterie in unsere Kamera am Ende und die Ersatzakkus leer. Naja - den spaeteren Nachmittag verbringen die Kidz dann mit Spielen mit den Kindern der Zeltplatznachbarn (die ausgerechnet aud Rochedale kommen - das ist unser Nachbarort wi Clara zur Schule geht).

Am Ostersonntag heisst es nach dem Fruehstuecken dann schon wieder Zelt abbrechen und Abschied nehmen. Fuer den Rueckweg haben wir uns eine andere Route ueber den Brisbane State Forrest ausgesucht. Eigentlich eine recht schoene Strecke, nur waren uns am Ende 60 Kilometer Kurvenstrassen doch etwas viel.

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Schleisslich noch der obligatorische “rain forest walk” - ich glaube nach Australien brauchen wir bis zum Ende unserer Tage keinen subtropischen Regenwald mehr zu besuchen…

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Saturday
15/03/2008

by Erik

Mount Warning

Nachdem in den letzten Wochen die Arbeit leider wieder mehr als reichlich war und die Familie entsprechend zu kurz gekommen ist, habe ich an Mayi’s Geburtstag frei genommen und wir sind fuer eine Nacht zum Campen gefahren. Diesmal ging es ueber die “Grenze” nach New South Wales zum Mount Warning und Umgebung.

Auf dem Hinweg haben wir zuerst einen Stop bei der Tropical Fruit World gemacht. Dort kann man eine Besichtigungstour durch die Obstplantage machen, oder so wie wir einfach nur einen Blick in den Obst und Souvenier Shop werfen.

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Auf der Weiterfahrt kommen wir dann tatsaechlich an einer Bananeplantage vorbei (naja - vorbei ist eigentlich nicht ganz richtig - eigentlich haben wir uns verfahren und muessen nach ein paar Kilometern umdrehen, da die Strasse Endet, aber sonst haetten wir die Plantage nicht gesehen…). Wir hatten eigentlich gedacht, dass es die nur im tropischen Nord-Queensland gibt.

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Dann geht es weiter nach Murwillumbah. Hier wollen wir eigentlich nur schnell in der Tourist-Info ein paar Prospekte und Wandertips holen. Vor der Info gibt es einen kleinen Park mit Springbrunnen. Malena ist ganz begeistert Blaetter ins Wasser zu schmeissen und im Wasser zu tritscheln. Sie laesst sich daher auch nicht ueberreden wieder ins Auto zu steigen. Wir beschliessen daher, ihr einen kleinen Schrecken einzujagen und steigen ins Auto und lassen den Motor an. Malena bleibt davon allerdings voellig unbeeindruckt. So muss ich wieder aussteigen und sie abholen. Dabei stellt sich heraus, dass sie inzwischen Knie tief im Wasser steht (mit Schuhen und Hose) und mit der Wasserfontaine spielt. Allem Geschimpfe dass sie ueber sich ergehen lassen muss zum Trotz stehen wir vor dem Problem, dass das das einzige Paar Schuhe war, das wir fuer sie dabei hatten. Also muessen wir die naechste Shopping Mall ansteuern, um neue Schuhe zu kaufen.

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Hier probieren wir endlich auch das traditionelle australische Oster-Gebaeck “Hot Cross Bunns”. Die sehen ein wenig wie Rosinensemmeln aus, sind aber mit Zimt gewuerzt und Zuckerglasur versehen. Naja - unser Geschmack waren die jedenfalls nicht…

Auf dem Campingplatz am Fusse des Mount Warning schlagen wir im Mt Warning Holiday Park dann unser Zelt auf, stellen unsere Campingstuehle auf und zuenden ein kleines Lagerfeuer an. Auf dem Camping Kocher wird der Klassiker “Mexikanische Bohnensuppe” zubereitet.

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Die Nacht vergeht relativ ruhig - von ein paar Zeltplatznachbarn abgesehen, die bis spaet in die Nacht hinein feiern. Jedenfalls wird es diesmal weder kalt, noch werden wir von Zecken ueberrascht…

Gefruehstueckt wird am nachsten Morgen im Zelt.

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Nachdem wir am Vorabend noch festgestellt hatten, dass es am Mount Warnig nur den steilen Aufstieg zum Gipfel und sonst keine Wanderwege gibt, kehren wir diesem markanten Berg den Ruecken und machen uns in den benachbarten Wollumbin National Park auf.

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Im Hintergrund: Mount Warning - die markante Spitze verschwindet in den Wolken…

Auf der Weiterfahrt ueber nicht asphaltierte Strassen kommen wir durch eine wunderschoen bergige Gegend, die uns fast schon an Oesterreich erinnert - waeren da nicht die Palmen und Gum Trees, die die Berge bis zu den Gipfeln bewalden…

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Unserer geplanten Wanderung im Wollumbin National Park macht dann allerdings eine Road Closure einen Strich durch die Rechnung. Aber wir wandern wenigstens ein gutes Stueck der gesperrten Strasse entlang. Eine nachtraegliche Recherche im Internet ergibt uebrigens, dass die Strasse moeglicherweise bereits seit 2003 wegen einem Erdrutsch gesperrt ist…

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Die Rueckfahrt geht ueber beinahe unbefahrene Nebenstrassen richtung Springbrooke National Park.

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Schliesslich legen wir noch eine Kaffeepause im Parrot Garden Cafe am Crystal Creek ein. Wie sich herausstellt sind die Besitzer aus der Schweiz und leben erst seit einem Jahr in Australien. Frueher hatten sie fuer 16 Jahre einen Zirkus in Deutschland. Das Haus in Autralien haben sie vor 2 jahren ueber das Internet gekauft. Echt immer wieder faszinierend, wen man hier alles so trifft und wie es die Leute hierher verschlaegt…

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Sunday
09/03/2008

by Erik

Lake Baroon

Heute wollten wir mal wieder in Richtung Glashouse Mountains fahren. Habe uns da den (Stau-)See Baroon zum Wandern ausgesucht. Das Wetter war recht windig und es hat auch mehrmals kraeftig geschauert - aber irgendwoher kommt schliesslich der Name “Regenwald”…

Die Wanderung selber war dennoch sehr schoen und Clara ist die 4 Kilometer ganz alleine gelaufen. Naja - ganz alleine vielleicht doch nicht - der grosse walking stick musste schon mitgehen…

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und was die grosse Schwester kann, dass kann die kleine natuerlich auch…

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Beim Kraxe Tragen heben wir uns abgewechselt - Maelna wird doch langsam wirklich schwer….

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Ueber kleine Fluesslein und stille Billabongs sind wir zu unserem Ziel - einem Lookout - gelangt.

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Blick auf den Lake Baroon.

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Auf dem Rueckweg war Malena auch recht fleissig mit Laufen:

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Als wir dann wieder am Auto angekommen sind war ich so muede und erschoepft, dass ich die erstbeste Gelegenheit fuer ein Nickerchen ausnutzen musste….

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Auf dem Rueckweg waren wir noch in Monteville shoppen und Eis essen und sind im obligatorischen Stau auf dem Bruce Highway wieder nach Hause gefahren (eigentlich der Hauptgrund, warum wir lieber nach Sueden an die Gold Coast faheren, als nach Norden in Richtung Sunshine Coast (vielspurige Autobahn gegen zweispurige).

Die Glashous Mountains selber haben wir heute allerdings nur aus der Ferne gesegen. Da muessen wir dann doch noch mal hin (vielleicht wieder zu Christmas in July zum King Ludwig  -  mal sehen…).

Sunday
02/03/2008

by Erik

Lake Manchester

Nachdem wir heute nur sehr langsam aus den Betten gekommen sind haben wir uns fuer unseren Ausflug ein Ziel in der Naehe gesucht: Den Lake Manchester (Stausee) im Brisbane Forest Park, gleich neben der Stadt gelegen. Kaum hat man die letzten Haeuser hinter sich gelassen hat man allerdings schon das Gefuehl ganz weit weg von der Zivilisation zu sein. Wir sind immer wieder fasziniert, wie schnell man hier im “Bush” ist. Der Ausflug war auch der erste Test fuer unsere neue Digicam (Canon PowerShot SX100 IS) - die alte ist dem Staub im Tunnel zum Opfer gefallen und hat den Geist aufgegeben.

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Das letzte Stueck des Weges war nicht mehr asphaltiert und wir hatten das Gefuehl die einzigen zu sein, die sich hierher verirrt haben.

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Die Landschaft erinnerte uns ein wenig an einen Desktop-Hintergrund von Windows (und das mir als eingefleischen Linux-Nutzer)…

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Als wir am See angekommen waren wurde uns auch schnell klar, warum so wenig Leute sich hier herr verirrt haben: An der Staumauer wird gerade umgebaut und der direkte Zugang zum See ist daher gesperrt. Allerdings gab es noch einen Wanderweg zum See und denn haben wir dann genommen.

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Wir haetten auch gerne gewusst, warum das Wasser so rot ist - sah irgendwie etwas gespenstisch aus….

Beim Aufstieg (der Weg ging naemlich nicht gleich zum See, sondern erst im grossen Bogen ueber einen Berg) habe wir unsere ersten Kakteenbaeume in Australien gesehen:

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Nach ein paar Hundert Metern kamen uns zwei Frauen mit ihren Kindern entgegen und haben uns geraten, wieder umzudrehen, da es immer steiler wuerde und sie mit ihren Kindern einfach mich weitergekommen sind. Wir haben uns dennoch dazu entschlossen weiter zu gehen und wurden nach wirklich sehr steilem Aufstieg wenigstens mit einen Blick auf den See aus der Ferne belohnt (den Abstieg auf der anderen Seite haben wir uns dann doch gespart - war auch schwierig genug, die Kinder so wieder heil den Berg runterzubringen…

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Eigentlich wollten wir ja am See Grillen - nur ausgerechnet dieses mal gab es dort nicht die ueblichen Muenz-Gasgrills, sondern nur welche, die man mit Holz anheizen muss. Da mussten halt die Reste unseres BBQ vom Vorabend (in ein Sandwich gepackt) herhalten…

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