Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Sunday
24/02/2008

by Erik

Malena’s Birthday

Am Mittwoch ist Malena 2 geworden.

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Papa Erik hat sich zur Feier des Tages den Nachmittag frei genommen (und ist dafuer um 20:30 Uhr wieder ins Buero gefahren…). Nachdem am Morgen mit Papa in die Arbeit, Clara in die Schule und Malena zur Playgroup nicht viel Zeit blieb haben wir die Geschenke auf den Nachmittag verschoben.

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Endlich! Ein Sandkasten im eigenen Garten! Zwei Kinder sind gluecklich…

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Da es unter der Woche mit dem Feiern nicht so gut gepasst hat ist fuer den Sonntag noch ein richtiger Kindergeburtstag geplant.

Am Samstag ist hier seit Wochen der erste “richtige” Sommertag mit 36 Grad (mindestens 30 Grad als wir um 8:30 Uhr an der Gold Coast ankommen). Mit der Abkuehlung im Wasser laesst es sich jedoch sehr gut aushalten und bis auf die Tatsache, dass wir alle 4 beim Ausprobieren unseres neuen Body-Boards litterweise Salzwasser schlucken haben wir wieder viel Spass.

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Unsere zwei Maeuse bei den Party-Vorbereitungen am Sonntag Vormittag:

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Und dann endlich das Geburtstagsfest!

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Geburtstagstorte - diesmal mit Sahne statt Marcarpone, damit sie nicht wieder umkippt bevor sie aufgegessen werden kann wie letztes Jahr…

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Wednesday
20/02/2008

by Erik

Nightshift

Hier noch ein Nachtrag zum 20/02/08:

Nachdem ich an diesem Tag ja Nachmittags fuer Malenas Geburtstag zu Hause war, bei mir in der Arbeit aber zur Zeit alles drunter und drueber geht und ich bisweilen nicht mehr weiss wo mir der Kopf steht, bin ich abends nachdem die Kinder im Bett waren wieder mit dem Auto in die Arbeit gefahren - Nachtschicht so zu sagen…

Ich wollte unbedingt noch ein wichtiges Memo fertig machen und rausschicken. Dabei ist es dann halt recht spaet geworden. Am 21 Uhr gehen bei uns im Buero automatisch die Lichter aus und man muss zu einem speziellen after hour Schalter gehen, um sie wieder einzuschalten (Grossraumbuero…). Das wiederholt sich dann alle 2 Stunden. Um 23 Uhr hatte ich beim Licht Wiedereinschalten bereits das Gefuehl, dass irgend etwas verschmort riecht, konnte aber nicht ausmachen, woher der Geruch kommt. Kurz bevor ich gegen Mitternacht dann mit meinem Memo fast fertig war ging ploetzlich der Feueralarm los. Kurz noch mal geschaut, ob ich erkennen kann, wo es schmort (nichts zu sehen), habe ich dann schnell noch mein Memo auf den USB-Stick kopiert, den Rechner runter gefahren und bin in Richtung Feuertrepp. Mein Arbeitsplatz ist im 3. Stock und ich habe alles erst noch fuer einen Fehlalarm gehalten - irgendwie kam mir das in meiner Uebermuedung alles absurd vor. Auf dem Weg nach unten wurde es dann aber mit jedem Stockwerk “nebliger” im Treppenhaus und da habe ich mir dann doch langsam etwas Sorgen gemacht, dass es unten vielleicht doch brennt und ich eingeschlossen sein koennte. Bin dann aber wohlbehalten unten angekommen wo ich gleich auf einen Feuerwehrmann getroffen bin. Der hat mir dann gesagt, dass der Papierkontainer vor dem Haus gebrannt hatte (wahrscheinlich eine Zigarettenkippe). Der Rauch ist dabei anscheinend in die Tiefgarage gezohen und hat sich von dort ueber die Klimaanlage im Haus verteilt und den Alarm ausgeloesst. Der Feuerwehrmann hat mich dann gefragt, ob ich ihm Zutritt zum Gebaeude verschaffen kann. Ein kurzes Zoegern meinerseits, weil es natuerlich verboten ist Fremde ins Haus zu lassen - aber bei 2 grossen Feuerwehrautos vor der Tuer habe ich dann meine Bedenken beiseite gelassen und ihm die Tuer mit meiner elktronischen Chipkarte geoeffnen. Im Nu waren 10 Feuerwehrlaute im Haus. Ich bin dann zu meinem Auto, dass nur 15 Meter neben der abgebrannten Muelltonne parkte und mit verkohlten Papierschnipseln uebersaeht war gegangen und habe mich auf dem Heimweg gemacht, wo ich dann tatsaechlich noch mein Memo fertig geschrieben und um 1 Uhr nachts rausgeschickt habe.

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Rauchspuren an der Hauswand.

Sunday
17/02/2008

by Erik

A Night out

Kaum sind wir seit 1 1/2 Jahren hier - schon haben wir diesen Samstag unseren zweite Abend ohne Kinder verbracht. Sind allerdings erst los gekommen als die Kinder schon im Bett waren, was fuer hier schon etwas spaet ist - schliesslich wird es ja trotz Sommer schon um 19 Uhr dunkel. Mit dem City Train sind wir um 20 Uhr Richtung Fortitude Valley gefahren. Wir hatten keine Ahnung wo wir hinwollten, aber wie man hoert brummt das Nachtleben dort. Um es kurz zu machen: Alle anderen waren mindestens 15 Jahre juenger als wir und wenn man nicht in eine Bar gehen will wo die Musik so laut ist, dass man sich nicht mehr unterhalten kann ist es gar nicht so einfach etwas zu finden. Sind dann schliesslich in einem tibetanischen Restaurant gelandet. Was man wissen sollte: in einem Land wo so viele Asiaten wohnen wie hier sollte man immer “mild” bestellen und nicht “medium”…

Das naechste mal gehen wir wieder Richtung Innenstadt, oder Southbank…

Ansonsten haben wir dieses Wochenende nicht all zu viel gemacht. Am Samstag waren wir im Edwards Park gleich 15 Minuten von hier. Dort gibt es einen Fahrad-Uebungsplatz fuer Kinder und lange Radwege zum Ueben. Bis auf das Anfahren klappt das bei Clara ohne Stuetzraeder jetzt wirklich schon ganz gut:

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Am Sonntag hat Claras Klasse ein Picknick im Svoboda Park (hier in Kuraby) veranstaltet. Am Morgen hat es erst wieder geregnet (”the first wet season in Queensland for years” laut der Werbung fuer die Nachrichten auf Seven), aber dann ist es doch noch aufgeklart und die Kinder hatten ihren Spass.
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Ansonsten hatten wir diese Woche wieder “Spass” mit dem Kindergarten von Malena. Wie hier ja ueblich muss man die Gebuehren woechentlich (oder 14 taegig) per EC-Karte bezahlen. Fuer deutsche Verhaeltnisse etwas ungewoehnlich, aber bei Claras Kindergarten hatte das immer problemlos geklapt. Bei Malenas Kindergarten erzaehlen die uns aber fast jede Woche, dass wir noch offene Betraege aus vergangenen Wochen haetten. Manchmal lag das daran, dass die einfach den falschen Betrag in das EC Geraet eingetippt hatten, aber das mussten wir erst muesam anhand unserer Kontoauszuege feststellen. Dieses mal hat sich allerdings herausgestellt, dass sie die Kosten von einem anderen Kind auf Malena gebucht hatten. Das ist wirklich manchmal so eine Sache mit dem “lack of skilled labour” hier in Queensland…

Sunday
10/02/2008

by Erik

Springbrook National Park

Heute waren wir im Springbrook National Park. Der liegt zwischen Tambourine und Lemmington National Park - zwei Nationalparks in denen wir (z.T. mehrfach) schon waren. Hatten uns daher nicht all zu viel Neues erwartet. Umso mehr waren wir positiv uebberrascht, doch immer noch etwas neues entdecken zu koennen.

Durch (aufgrund des reichlichen Regens in den letzten Wochen) gruene Huegel und Berge haben wir uns zuerst in die “Natural Bridge” Sektion des Parks aufgemacht. Kurz vor diesem ersten Zwischenziel haben wir schnell noch unseren “monring tea” an einem der hier immer zahlreichen picknick areas eingelegt.

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Dann ging es rein in den Park und ueber eine kurze Wanderung (Malena in der Kraxe) zur natural bridge - das ist ein Wasserfall, der sich hier eine Hoele und eine Bruecke geschaffen hat. Man kann richtig in die Hoele hineinlaufen und steht dann quasi “im” Wasserfall.

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Auf dem Weg in den naechsten Abschnitt des Nationalparks haben wir an einem schoenen Fluss unsere Mittagspause eingeschoben (Mittagsschlaf inklusieve, soweit die Kinder mich das haben machen lassen…)

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Im zweiten Teil des Parks gab es diverse Lookouts (einer mit Blick auf 6 (!) Wasserfaelle) und wir sind einer Wallaby-Familie (s.u.) und einerweiteren Schlange (ohne Foto…) ueber den Weg gelaufen.

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Ansonsten ist Clara weiter voll von ihrer Schule begeistert - neulich hat sie sogar gesagt, dass sie auch am Wochenende in die Schule gehen will…

Letzte Wochen Dienstag hatten wir unseren ersten Elternabend! Echt erstaunlich wie stark hier die Eltern in die Schule eingebunden werden. So haben die Kinder z.B. ein Communication Book das sie jeden Tag aus der Schule mitbringen, in die die Lehrerin aktuelle Informationen eintragen (z.B. zu welchem Buchstaben die Kinder an welchem Tag etwas zu “bring and tell” mitbringen sollen, oder ein woechentlicher (!) Newsletter aus der Klasse und noch einer von der Schule).

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