Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Sunday
30/09/2007

by Erik

Labrador Gold Coast

Heute stand Baden auf unserem Program. Nachdem es jetzt schon wieder recht schnell unglaublich heiss wird, sind wir schon gegen 6 Uhr aufgestanden, um nach Fruehstueck und Zusammenpacken um 8 Uhr im Auto richtung Gold Coast zu sitzen. Den Strand zu dem wir wollen hat uns Claras Erzieherin Miss Val empfohlen. Er liegt bei Labrador direkt noerdlich von Surfers Paradise und ist von uns aus in ca. 40 Minuten zu erreichen. Da der Strand durch die vorgelagerte Halbinsel vom Ozean abgeschirmt ist gibt es hier keine Wellen, was fuer uns zwar etwas schade, die Kinder aber um so besser ist.Anfangs kommt uns das Wasser noch verdamt kalt vor, aber als es schon um 10 Uhr so an die 30 Grad hat, bietet es eine angenehme Abkuehlung. Etwa 20 Meter vom Strand gibt es eine Sandbank und ich kann Clara ueberreden, sich auf meinem Ruecken festzuhalten, so dass wir rueberschwimmen koennen. Spaeter bauen wir wieder die bei Clara stets beliebte “Badewanne” mit Zufluss vom Meer und schlagen uns den Bauch mit excellentem Fisch & Chips voll. Gegen Mittag wird der Strand propen voll, aber wir machen uns gegen 1 Uhr wieder auf den Heimweg (genug der Sonnenstrahlung….).

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Saturday
29/09/2007

by Erik

Wettrennen im Park

Heute Nachmittag waren wir mal wieder im Park in Loganhome. Clara und Malena haben sich auf dem (Drei-)Rad ein Wettrennen geliefert.

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Wednesday
26/09/2007

by Erik

Ess-o-meter

Nachdem Clara in den letzten Wochen wieder sehr-sehr schwierig mit dem Essen war (”habe Kopfweh, habe Bauchweh,..”) haben wir uns an eine Methode erinnert, die wir mal in Deutschland bei den Super-Nanys gesehen haben: Auf einem Plakat wird ein Ballon bei gutem Essen (im Original war es wohl “Verhalten”) eine Stufe nach oben gesetzt, bei schlechtem Essen geht es nach unten. Kommt der Ballon oben bei Nummer 7 an gibt es ein kleines Geschenk. Bei Mittags gut und abends schlecht bleibt der Ballon wo er ist. Allein die Ankuendigung dass wir so etwas machen wollen hat Clara gestern gleich dazu motiviert, ihren Teller leer zu essen. Hoffentlich laesst der Effekt nicht zu schnell nach….!

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Sunday
23/09/2007

by Erik

Nerang & Tambourine (again)

Also eigentlich wollten wir heute ja in den Nerang State Forest fahren. Sind wir auch, nur sind wir dann nicht all zu weit gekommen, nachdem gleich nach dem Aussteigen eine grosse beige Spinne an Clara hochgekrabbelt ist und sie in den Nacken gebissen hat. Wurde gleich rot und wir waren schon drauf und dran nach einem Krankenhaus zu suchen. Gott sei Dank hat es aber auch schnell wieder nachgelassen, so dass wir doch noch eine kleine Runde durch den Wald gedreht haben. Alles in allem auch nicht anders als bei uns in Dasy Hill. Also beschliessen wir zu einem See zu fahren, den wir ein anderes mal hier in der Naehe gesehen haben. Auf dem Weg dahin verfahren wir uns und landen schliesslich wieder im Tambourine Nationalpark (waren wir eigentlich gerade vor unserm Urlaub schon zum zweiten mal). Da gibt es heute einen Sonntagsmarkt mit Streichelzoo und Schweinchenrennen - war fuer die Kinder dann doch ganz nett. Beim Gehen treffen wir an einem Hutstand noch ein deutsches Ehepaar (die Standbesitzer), dass seit 40 Jahren hier lebt.

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Tuesday
18/09/2007

by Erik

Green Energy - Telefonterror

Anruf auf dem Handy (bin gerade unterwegs von der Arbeit zur S-Bahn):

“Hier ist Origin Energy, wir haben da ein tolles Angebot fuer “green energy” mit dem Du deinen “carbon footprint” verringern kannst. Kostet nichts extra und zur Berguessung schicken wir dir noch 6 Energiespaarbirnen und einen Wasserspaarduschkopf. Klingt das gut fuer dich?”

“Klingt ja gut, aber ich mache eigentlich am Telefon keine Vertragsaenderungen. koennen Sie mir das nich zuschicken?”

“Das Angebot kostet aber nichts extra und es gibt ein wellcome package.”

“Ich moechte aber trotztem nichts am Telefon vereinbaren.”

“Vielleicht kannst du dir das ja mal auf unserer Website anschauen. Wahrscheinlich ist da aber noch nichts drauf - das Angebot gibt es auch erst seit gestern.”

“Okay - schaue ich mir mal an.”

“Dann rufe ich morgen noch mal an.”

Fazit: Auf der Website steht nur ein wenig allgemeines ueber “green energy”, aber nichts ueber Kosten, oder wo sonst der Haken liegt. Der Vorteil: Die Dame hat aus Viktoria angerufen (Vorwahl 03). Ich kenne sonst niemanden aus Viktoria. Brauche also einfach bei 03er Nummern nicht mehr ans Handy zu gehen. Die gute Dame versuchte es in den naechsten 3 Tagen noch etwa 8 mal - dann gibt sie auf. - Und dabei waere ich ja eigentlich sogar an guener Enrgie interessiert, wenn mir nur jemand erklaeren koennte, wieso sie mir das unbedigt aufschwatzen und mir etwas schenken wollen, wenn da nicht irgendwo ein Haken ist. Oder bin ich da zu deutsch???

Sunday
16/09/2007

by Erik

Toowoomba

Heute geht es nach Toowoomba - mit gerade mal 95.000 Einwohnern Australiens zweitgroesste Stadt im Landesinneren (nach Cambera)…
Towoomba liegt etwa 120 Kilometer westlich von Brisbane. Auf dem Hinweg machen wir kurz an einem Fruit and Plant Market Stopp und kaufen eine hausgemachte Himbeermarmelade. Denke immer noch, wir haetten doch die Tomatenmarmelade probieren sollen - so bleibt es wohl fuer immer ein Raetsel wie die wohl geschmeckt haette.
Die Stadt liegt oben auf einem Berg der Great Dividing Range. Leider findet sich kein schoener Aussichtspunkt, da alle Grundstuecke am Bergesrand in Privatbesitz zu sein scheinen.
In einer Woche soll hier ein grosses Blumen-Festival sein. All zu viele Blumen waren aber noch nicht zu sehen. Highlights sind hier ein grosser Spielplatz, die Miniatur Dampflokomotiven (jeden 3. Sonntag im Monat), die Papa und Clara besteigen und der Japanische Garten. Mittagessen gibt es im McDonalds - leider holen wir uns alle an dem Softeis eine Magenverstimmung…
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Wednesday
12/09/2007

by Erik

Water Tank

Es ist soweit: Nach 25 Ankuendigungen unseres Vermieters Ali, dass er einen Regenwassertank installieren will und nachdem wir ihm noch muehsam vor unserem Urlaub ausgeredet haben, dass die Terasse dafuer der richtige Standort waere (…) , haben wir selbigen heute geliefert bekommen.

Mit Regenwasser darf man seinen Garten unabhaegig von den Regelungen der water restrictions level 5 giessen. Jetzt muesste es nur noch regnen, damit da auch Wasser rein kommen wuerde…

Habe ja sowieso den Verdacht, dass die Leute heimlich nachts ihren Tank mit Leitungswasser fuellen und dann bei Tag daraus giessen….

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Nachtrag: auch nach 2 Wochen und einigen leichten Schauern habe ich noch keinen einzigen Tropfen aus dem Tank rausbekommen. Ob das daran liegt, dass der Tank von einem “brother” von Ali installiert wurde und immer noch ein Grossteil der Dachflaeche direkt in den Kanal entwaessert, statt in den Tank umgeleitet zu werden…???

Sunday
09/09/2007

by Erik

Kuraby Art School

Nachdem wir nach unserer Ruekkehr aus dem Urlaub wieder deutlich gesehen haben, wie kahl unsere Waende hier sind, haben wir beschlossen, etwas dagegen zu tun. Und da wir seit Monaten davon gesprochen haben, dass wir mal was in Richtung “Aboriginal Arts” ausprobieren wollen, haben wir das heute Abend kurzerhand in die Tat umgesetzt. Erst einmal haben wir uns an kleinen Testbildern versucht, um die Technik und unser (Un-)Geschick zu testen. Hat viel Spass gemacht und ist gar nicht mal so schlecht geworden, oder?

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