Australian Diary

Unser australisches Tagebuch

Tuesday
09/06/2009

by Erik

Sydney

Seit 3 Jahren in der “Planung” und jetzt doch noch auf den letzten Druecker: dieses Wochenende ging es mit Virgin Blue nach Sydney.

img_9073.jpg

Samstag Abend (Vormittags war Clara noch auf einem Kindergeburtstag eingeladen) geht es los und so kommen wir erst im Dunklen in unserem Hotel an, wo es knackig kalt ist bis die Elektroheizung warm wird.

img_9082.jpg

Sonntag frueh begruesst und nicht die erwartete Sonne, sondern heftiger Regen. Der war nicht angesagt gewesen und deshalb haben wir weder Regenjacken, noch Schirme dabei. Etwas ratlos dehnen wir unser Fruehstueck im Hotelzimmer ein wenig aus bis es zu regnen aufhoert. Als wir zum Bus gehen  kommt die Sonne dann doch noch durch und scheint anschliessend um so heller. Mit dem Bus geht es zum Circular Quay, wo wir mit Blick auf die Harbour Bridge und Opera House erst mal ein zweites Fruehstueck einschieben.

img_9086.jpg

So schaut ein “Aussie Braekefast” aus:

img_9105.jpg

img_91081.jpg

Genau hier haben Mayi und ich vor 9 Jahren auf unserer Hochzeitsreise schon mal gesessen und uns gedacht, dass Australien schon so ein Land waere, wo man mal eine Zeit leben koennte. Wer haette das damals gedacht, dass wir tatsaechlich mal 3 Jahre in Australienwohnen wuerden…

img_9115.jpg

img_9131.jpg

img_9150.jpg

Vom Opera House geht es weiter durch den Botanical Garden,

img_9166.jpg

wo ueber die im hellen Sonnenlich haengenden Fledermaeusen  staunen:

img_9171.jpg

img_9182.jpg

Bei soviel Skurilitaet mutieren Clara und Malena gleich noch zu neuseelaendischen Maori:

img_9179.jpg

img_9187.jpg

Danach geht es zu Fuss und per Taxi zum Darling Harbour und ins Sydney Aquarium.

img_9203.jpg

img_9205.jpg

Ein Dugong (eine Seekuh):

img_9239.jpg

Und natuerlich Haie…

img_9263.jpg

Am Montag (Feiertag - Queens Birthday…) fahren wir mit Rubi, Toni, Joseph (Jo-Jo) und Victoria (kennen wir aus unserer Anfangszeit in Brisbane) mit der Faehre zum Toranga Zoo.

img_9278.jpg

img_9283.jpg

img_9289.jpg

Dort geht es mit der Seilbahn ueber das Zoogelaende zum Haupteingang.

img_9304.jpg

Die Kinder sind begeistert vom ersten Blick auf die Elefanten:

img_9300.jpg

Und auch Koalas duerfen in einem Australischen Zoo natuerlich nicht fehlen.

img_9306.jpg

Die Elefanten gefallen Clara so gut, dass sie ihr “show and tell” ueber “endangered species” 2 Wochen spaeter in der Schule ueber diese Tiere macht.

img_9322.jpg

Gorillas.

img_9327.jpg

Homo sapiens.

img_9335.jpg

Mayis und mein Favourite: Giraffen.

img_9337.jpg

Schimpansen.

img_9341.jpg

Zebras.

img_9348.jpg

Und hier die aller gefaehrlichsten Tiere im Taronga Zoo:

img_9355.jpg

Am letzten Abend spielen wir noch eine Runde Schwarzer Peter und am Dienstag geht es mit einem letzten Blick auf Byron Bay vom Flugzeug aus zurueck ins “noch zu Hause”.

img_9372.jpg

Nach dem Rueckflug am Dienstag Vormittag haben Clara und ich unsere Eindruecke noch kuenstlerisch umgesetzt:

img_9374.JPG

Tuesday
12/05/2009

by Erik

Great Barrier Reef

Lange haben wir hin- und herueberlegt, wohin unsere letzten Ausfluege / Kurzurlaube hin gehen sollten. Outback, Uluru (Ayer Rock), Sydney, …

Nachdem wir in unserem Cairns Urlaub letztes Jahr  schon nicht ans Great Barier Reef gefahren sind, haben wir uns schliesslich fuer die suedlichste Insel des GBR entschieden. Mit dem Auto geht es Samstag frueh 3 1/2 Stunden gen Norden in Richtung Harvey Bay.

Zwischenstop an einem kleinen See:

img_8696.jpg

img_8698.jpg

img_8708.jpg

Am spaeten Nachmittag (das mit “spaet” ist im Australischen Spaetherbst natuerlich relativ, nachdem es kurz nach 17 Uhr dunkel wird) kommen  wir in unserem Motel an und machen noch einen kleinen Spaziergang am Strand. Die Muster die die Sandkrebse hier bei Ebbe hinterlassen sind immer wieder nett anzuschauen…

img_8716.jpg

img_8718.jpg

img_87201.jpg

Am naechsten Morgen geht es dann mit einer wirklich kleinen Maschiene ueber Bunderberg in 45 Minuten zur Lady Elliot Island.

img_8722.jpg

Begeisterung, oder Flugangst??

img_8725.jpg

Auf der Insel haben wir fuer zwei Naechte eine Huette im Eco Resort gemietet.

img_8737.jpg

Noch bevor wir in unsere Beach Cabin einchecken koennen, werden wir zum Schnorchel-Kurs geschickt. Das Wasser im Pool ist eisig kalt und wir hoffen nur, dass es im Meer wirklich waermer ist, wir es uns unser snorkel instructor versichert.

img_8749.jpg

Von unsere Cabin aus haben wir einen direkten Blick auf das Inner Reef, in welchem man nur 2 Stunden vor und nach der Flut schnorcheln kann, weil sonst das Wasser zu flach ist.

img_8751.jpg

Fuer die Kids gibt es Boards  mit Sichtfenster:

img_8755.jpg

Die Seesterne sind hier blau:

img_8756.jpg

Wir haben ja nie verstanden, was die Leute am Schnorcheln so besonders finden und die blassen Fotos die ich mit unserer Kamera ohne Scheinwerfer hinbekommen habe werden das sicher auch nicht erklaehren koennen - aber seis drum: wir waren total fasziniert und Mayi hat gleich vorgeschlagen, ob wir uns hier in Australien nicht noch gleich einen Schnorchelausruestung kaufen wollen!

img_8766.jpg

img_8783.jpg

img_8790.jpg

img_8803.jpg

Am Nachmittag haben die Wolken ein wenig zugezogen und wir sind am Strand auf Erkundungstour gegangen.

img_8814.jpg

img_8818.jpg

img_8833.jpg

img_8839.jpg

Fuer Montag Vormittag hatten wir die Fahrt mit dem Glas Bottom Boat und Schnorcheln am Outer Reef auf dem Program. Und wenn man nur ein einziges mal hier ist, dann macht man das eben auch bei stroehmenden Regen und kaltem Wind…

img_8858.jpg

Im Wasser selber war es wunderschoen und warm, aber im Boot auf die Rueckfahrt wartend hat mich nicht nur die Seekrankheit, sondern auch ein erster Anflug von Hypothermie ueberkommen. Wuerde mal auf Stufe 2 nach dem Wikipedia Artikel tippen. Echt heftig…

img_8861.jpg

Ueber Wasser (aber leider tod…) kann man die Koralen oft noch besser bewundern:

img_8867.jpg

img_8868.jpg

Fuer diesen Nachmittag haben wir die zweite Haelfte unserer Inselumrundung auf dem Program.

img_8873.jpg

Der Strand besteht hier nicht aus Sand, sondern aus Koralen-Bruchstueckchen. Die meisten sind einfach weis ausgeblichen, aber wenn man ein wenig sucht, stolpert man echt ueber tolle Fundstuecke:

img_8894.jpg

img_8898.jpg

img_8907.jpg

Vor unserem Rueckflug am Dienstag gehen wir noch auf Erkundungstour in unserem Inner Reef:

img_8913.jpg

img_8916.jpg

img_8924.jpg

img_8936.jpg

Als wir die Insel verlassen steht fuer uns fest, dass das nicht das letzte mal sein kann, dass wir Schnorcheln gegangen sind (Freunde von uns waren neulich auf Samoa - das soll auch ganz toll sein…. ;-) )

img_8939.jpg

Sunday
12/04/2009

by Erik

Rainbow Beach

 oder: 39 Grad beim Zelten (das war das Fieber von Malena - nicht die Aussentemperatur….)

Ueber das Oster-Wochenende sind wir dieses mal trotz eher gemischter Wettervorhersage und Fieber bei Malena am Tag vor der Abreise zum Zelten an die Rainbow Beach gefahren (3 Stunden noerdlich von Brisbane).

Zelten (nicht nur) an Ostern hat in Australien Tradition und entsprechend ueberlaufen war der Zeltplatz, der auf der Seite zur Tin Can Bay liegt.

img_8215.jpg

Am Strand war es recht windig und frisch, so dass wir es leider nicht all zu lange ausgehalten haben.

img_8218.jpg

img_8221.jpg

Nach einer Nacht in der Malenas Fieber noch mal auf 39 Grad gestiegen ist (um danach spurlos zu verschwinden…) hat uns ein kurzer Regenschauer beim Fruehstueck unter das Vordach unseres Zeltes vertrieben.

img_8234.jpg

Nach dieser Staerkung sind wir zu einer Wanderung im Great Sandy National Park zum Poona Lake aufgebrochen. Sehr gut gefallen hat uns der Hinweis, wie man sich bei einer Begegnung mit einer Schlange verhalten soll:

img_8245.jpg

Die Naturerlebnisse auf der Strecke:

- Palmen-Nuesse (die wir zum zu Hause Einpflanzen natuerlich mitgenommen haben - die Kinder giessen die fleissig jeden Tag)

img_8248.jpg

- markante Moos- bzw. Flechten-Flecken an den Baeumen

img_8249.jpg

- blaue Pilze

img_8258.jpg

- Und natuerlich der See (in den wir uns nichtall zu tief gewagt haben, nachdem die Leute nebenan sich ueber irgendwelche Saugwuermer beklagt haben, die sie nicht mehr vom Bein abbekommen haben…)

img_8270.jpg

Lianen sind ja nichts mehr Neues, aber trotzdem immer ein Fotomotiv…

img_8273.jpg

Am Inskip Point kann man zur Fraser Island uebersetzen. Der Strand ist hier recht stark befahren:

img_8276.jpg

img_8289.jpg

In der Nacht zum Oster Sonntag regnet es noch mal. Als Clara in der Nacht wach wird ruft sie: “Das Easter-Bunnysoll nicht nass werden!”

Am Ostersonntag heisst es frueh aufstehen, weil wir um 7:15 Uhr am Schiff zur Tin Can Bay sein muessen. Aber “Morgenstund hat Gold im Mund” und die Kinder sind bester Laune.

img_8294.jpg

Mit dem Boot fahren wir dann rueber zur Tin Can Bay, wo man allmorgendlich Delfine fuettern kann.

img_8321.jpg

img_8301.jpg

img_8304.jpg

Nach der Rueckkehr heisst es dann Zelt abbauen und auf den Heimweg machen.

img_8326.jpg

Schliesslich wollen noch ein paar Ostereier gefunden werden…

img_8333.jpg

img_8335.jpg

Saturday
14/03/2009

by Erik

Mary River

Auch dieses Jahr sind wir wieder ueber Mayi’s Geburtstag zum Zelten gefahren. Dieses mal - treffend - im upper Mary Valley.

img_7847.jpg

Kaefer in metallic Blau gibt es hier nicht nur von VW…

img_7848.jpg

img_7857.jpg

Allzeit Camping Klassiker: Mexikanische Bohnensuppe:

img_7863.jpg

Endlich koennen wir auch unseren neuen Camping Tisch einweihen, den wir Ende letzen Jahres bei Anaconda gekauft hatten.

img_7868.jpg

img_7875.jpg

img_7877.jpg

Oh ja - ich habe mir nach 13 Jahren tatsaechlich endlich eine neue Brille machen lassen. Die Augenaerztin meinte, dass die Augen fuer die lange Zeit gar nicht so viel schlechter geworden sind. Nur mit der Bivokalitaet der Brille komme ich noch immer nicht so ganz zurecht…

img_7882.jpg

Am Lake Borumba (einem Stausee) ist es zwar sehr schoen, aber ohne Boot kommt man leider nicht sehr weit.

img_7894.jpg

Gebadet haben wir dafuer im Fluss gleich bei unserem Campingplatz.

img_7903.jpg

Hier im State Forrest sind viele Wege nur mit 4WD zu befahren - wir steigen daher auf Schusters Rappen um ueberqueren barfuss die Fluesse.

img_7931.jpg

Auch typisch Australisch: ein Schild das darauf hinweist, dass man sich an die Schilder halten muss….

img_7933.jpg

img_7934.jpg

Ansonsten die ueblichen Begleiter auf dem Campingplatz: Lace Monitors, Bush Turkeys und diebische Kookaburras (die arme Malena war voellig veschreckt, nachdem ihr dieser Vogel das Fruehstueckbrot vom Teller geklaut hat).

Monday
26/01/2009

by Erik

Conny, Frank & Dorian

Kaum aus Neuseeland zurueckgekommen, empfangen wir schon 2 Tage spaeter meine Schwester Conny, Frank und Dorian. Clara ist mit dabei als wir sie vom Flughafen abholen und sie und Dorian springen vor lauter Aufregung und Freude in die Luft.

Zunaechst geben wir den Dreien mal einen Tag Zeit, den Jetlag zu ueberwinden…

img_6752.JPG

…dann geht es auf nach Byron Bay. Dort haben wir dieses mal wieder eine Huette im Hinterland gemietet.

img_6797.JPG

img_6798.JPG

Nachdem meine Schwaegerin Bersu schon gemeint hatte, unsere letzte Weihnachtskarte habe wie eine Werbung fuer Signal ausgesehen (weil wir da alle so strahlen…)  - wie ware es dann mit diesem Foto?

Natuerlich darf ein Besuch am Leutturm nicht fehlen, auch wenn das Wetter zunaechst ein wenig schwaechelt.

img_6807.JPG

Und auch der erste Abstecher an den Strand ist noch recht Wolken verhangen.

img_6818.JPG

Am naechsten Morgen lacht die Sonne wieder und wir koennen auf der Terasse unserer Huette fruehstuecken.

img_6834.JPG

img_6836.JPG

Und dann geht es bei zu viel Sonne an den Strand. Byron Bay, wie es im Bilderbuch steht:

img_6847.JPG

img_6852.JPG

Das hier ist uebrigens der Bus den wir gemietet haben, um alle zusammen in einem Auto fahren zu koennen.

img_6858.JPG

Byron Bay selber kommt uns dieses mal ein wenig heruntergekommener vor als sonst - mag daran liegen, dass noch Sommerferien sind und viele Studenten hierher kommen, die sich in Nimbim mit Gras und/oder im Bottle Shop mit Bier eindecken …

Tags drauf denn noch mal Strand. Endlich kriege ich heraus, wann und wie genau man sich mit dem Body Board auf eine Welle legen muss, um ordentlich mit zu surfen. Und auch Clara macht ihre ersten Schritte als echte australische Surferin!

img_6873.JPG

img_6888.JPG

Ist sehr schoen, nur knallt die Sonne definitiv zu kraeftig auf uns runter, so dass wir unsere Gesundheit zu Liebe nicht all zu lange am Strand bleiben koennen.

img_6892.JPG

Verkleiden tun sich Clara und Malena zur Zeit sher gerne. Fand irgendwie, dass das hier nach Roby Hood und little John aussah:

img_6947.JPG

Am Wochenende drauf - dem Australia Day Weekend - fahren wir mit der  Faehre rueber nach Stradbroke Island, oder einfach “Straddie” wie die Brisbanites sagen.

img_6956.JPG

Nicht wundern - die offizielle Marine Farbe Australiens ist tatsaechlich rot - wahrscheinlich ist das Blau auf hoher See zu schlecht zu erkennen?

img_6965.JPG

Als erstes fahren wir auf einer der wenigen Strassen (hier muss man ein 4WD haben, um wirklich rumzukommen) zum Brown Lake. Die Farbe hat er von den Pflanzen, die in seinem Umkreis verotten - ist wahrscheinlich so wie die Moor-Seen bei Muenchen sogar gut fuer die Haut.

img_6966.JPG

Mit Body Board und Schwimmfluegeln haben die Kidz viel Spass. Dorian schwimmt zum ersten mal alleine mit seinen Schwimmfluegeln. Clara will die dann auch unbedingt haben - hier in der Schwimmschule werden die nicht verwendet - die lernen auch zu erst Kraulen und Rueckenschwimmen, bevor sie Brustschwimmen lernen. Ist halt alles ein wenig anders hier…

img_6968.JPG

Danach beziehen wir unser Beach Cottage. Was fuer ein Abenteuer: Statt Klimaanlage gibt es nur ein paar Deckenventilatoren und die auch nur in den Schlafzimmern und nicht in Wohnzimmer, oder Kueche (was dazu fuehren wird, dass wir am Abend mehr oder weniger nur in Unterwaesche bekleided am Tisch sitzen werden). Gleichzeitig ist die Tuer nach draussen nur eine Holzgittertuere, die alle Insekten nach Belieben in das Haus rein und raus fliegen oder krabbeln laesst. Wir als alte Australier sind unsere Nachbarn aus dem Reich der Insekten ja inzwischen schon reichlich gewoehnt, aber die Europaeren, allen voran Conny haben mit dem Crash Kurs so ihre liebe Not…

Das die Strandhuette dann auch nur dem australischen Sauberkeits-Standart etspricht (Staub in den Ecken Zentimeter dick und muffiger Geruch in den Zimmern) ist als Ablenkung auch nicht gerade hilfreich.

Naja - also dann lieber trotz truebem Wetter an den Strand - hier die Main Beach.

img_6983.JPG

Am Abend besucht uns eine Gottesanbeterin. Nach dem ersten Blitz-Foto schaut die mich ganz boese an, so dass ich mich nach dem zweiten dann doch lieber zurueckziehe - schliesslich sind die ja bekannt dafuer, dass die Maennchen auffressen koennen….

img_6992.JPG

Am Sonntag dann ist Australia Day - “To celebrate what’s Great!”

Wir entdecken die Cylinder Beach fuer uns. Hier ist ein Teil des Strandes Lagunen-artig vom Meer getrennt, so dass  die Kinder von Wellen ungestoert ins Wasser koennen. Waeren da nicht diese kleinen Quallen. Die Leute sind dadurch zwar nicht vom Baden abzuhalten, aber nachdem wir alle paar Minuten jemanden sehen, der von den Life Savern wegen Verbrennungen mit Eis-Packs behandelt werden muss, halten wir uns dann doch eher etwas zurueck.

img_6994.JPG

img_7002.JPG

Hey - jo! Ich glaube die machen mit 16 mal eine Hip-Hop Band auf - oder was auch immer dann gerade in Mode ist… ;-)

img_7025.JPG

Matratzenlager fuer die Kinder:

img_7035.JPG

Montag (wenn der Feiertag auf ein Wochenende faellt wird das hier immer am Montag noch mal nachgeholt) dann noch mal Strand und schliesslich zurueck aufs Festland.

img_7047.JPG

img_7050.JPG

img_7057.JPG

Weil ich das Clara versprochen habe fahren wir vier dann am Abend noch mit der S-Bahn nach Southbank, um das Feuerewerk an zu sehen. Malena ist leider wieder sehr Laerm empfindlich und Mayi muss mit ihr vorzeitig in Richtung City Train zurueck laufen.

img_7072.JPG

Conny, Frank und Dorian klappern dann alleine eine Woche lang die Gold und Sunshine Coast ab - bei uns beginnt wieder der Alltag und fuer Clara sind die Sommerferien vorbei und das erste Schuljahr beginnt.

Wir haben uns gefreut, dass Conny, Frank und Dorian uns noch einmal besuchen gekommen sind. Sie waren 2007 die ersten Besucher hier und sind jetzt 2009 auch die letzten gewesen, die aus Europa hier waren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in good old Germany!

Tuesday
13/01/2009

by Erik

New Zeeland

oder: “Vom Auenland nach Mordor

oder:”almost beautiful”

Kurz nach Weihnachten - genauer am 27/12/08 ging es endlich los zu unserem lang geplanten Neuseeland-Urlaub. Nach gut 3 Stunden Flug von Brisbane nach Auckland machen wir uns erst mal vergeblich auf die Suche nach unserem Abholservice, der uns zum Camper-Verleih bringen soll. Nach einem Anruf und kurzer Fahrt erledigen wir die Abhol-Formalitaeten und die Video- und personal guided Tour um unseren Camper kennen zu lernen in gut 1 1/2 Stunden. Wir merken schon, dass es hier in NZ alles noch mal ein Stueck gemuetlicher zugeht als in Australien. Unsere erste Fahrt fuehrt uns zu einem Supermarkt um erst einmal unsere Vorraete aufzufuellen. Dabei stellen wir ganz ueberrascht fest, dass es hier Alkohol im Supermarkt gibt - das sind wir gar nicht mehr gewohnt…

Noch mit den Tuecken unseres 7.5 m langen und 3.2 m hohen Campers kaempfend kehren wir Auckland sogleich den Ruecken und machen uns in Richtung der Coromandel Halbinsel auf. Zum Glueck ist es hier viel laenger hell als zu Hause in Brisbane und so erreichen wir unser Ziel noch bei den letzten Sonnenstrahlen nach 21 Uhr.

nz01.jpg

Nachdem es den Kindern nach der anfaenglichen Euphorie in den Betten ueber der Fahrerkabine doch nicht ganz geheuer ist, schlafen wir am Ende zu viert im hinteren Bett.

nz02.jpg

Am naechsten Morgen geht es ueber enge und sehr, sehr kurvenreiche Strassen quer ueber die Halbinsel.

nz03.jpg

An einer kleinen Bucht entdecken wir eine Muschel, die uns irgendwie bekannt vorkommt - woher nur???

nz04.jpg

Am spaeten Nachmittag erreichen wir Hahei von wo aus man zur Cathedral Cove wandern kann. Fuer uns der ganz klare Hoehepunkt von Coromandel!

nz05.jpg

nz06.jpg

nz07.jpg

Bis wir allerdings wieder zurueck beim Camper sind und zu Abend gegessen haben ist es schon recht spaet und wir ahnen schon, dass es schwierig werden koennten, heute noch die 170 km bis nach Rotorua zu schaffen. Unermuedlich fahren wir in die Daemmerung. Die Landschaft wirkt schon recht nach Herr der Ringe, nur dass es langsam unheimlich wird - wir muessen wohl in der Naehe von Mordor sein. Wenn uns jetzt ein Hobbit vor den Wagen springen wuerde, waere ich nicht all zu uebrrascht gewesen…

Die Strasse ist sehr kurvig und entsprechend langsam kommen wir nur vorwaerts. Voellig frusstriert stelle ich fest, dass man bei 40 km/h nach einer Stunde Fahren immer noch 120 km von einem Ort entfernt ist, der vorher noch 160 km  weg war. Mathematisch, physikalisch ist mir das ja klar, aber psychisch macht mich das echt fertig…

Gegen 10 Uhr Nachts geben wir auf und suchen uns einen Stellplatz am Strassenrand - schliesslich haben wir fuer solche Faelle ja den Camper…

In der Nacht wird es kalt - sehr kalt, wie man an dem Foto von Fruehstueck am naechsten Morgen sieht:

nz08.jpg

Ausser den Schildern bekommen wir waehrend unseres Urlaubs leider keine Kiwis zu sehen.

nz09.jpg

Apropos “Kiwi”: wusstet ihr, dass die gleichnamige Frucht urspruenglich “chinese gooseberry” (chinesische Stachelbeere) hiess und nur aus Merketinggruenden in “Kiwi” umbenannt wurde? Neben dem Vogel und der Frucht werden ja auch die Einwohner Neuseelands gerne “Kiwis” genannt…

Bei Regen kommen wir schliesslich in Rotorua an, wo wir uns gleich an die Erkundung der Thermalfelder machen. An allen Ecken und Enden tritt Dampf aus dem Boden und es stinkt nach Schwefel. Die Gegend hier ist einer der thermisch aktivsten Zonen der Welt!

nz10.jpg

Wanderung durch das Waimangu Volcanic Vally - leider im Regen…

nz11.jpg

Der Inferno Krater: kurz nach dem Ueberlaufen alle 6 Wochen ist der 80 Grad heisse Kratersee wunderbar tuerkis blau:

nz12.jpg

Unser Campingplatz hat 2 Thermalbaeder, die wir gleich nutzen, um uns nach dem verregneten Tag aufzuwaermen.

Am Naechsten Tag machen wir uns Richtung Lake Taupo auf. Unterwegs halten wir beim Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Einer der Atraktionen ist der Lady Knox Geysir - der laut Reisefuehrer puenktlichste Geysir der Welt: jedenMorgen um punkt 10:15 Uhr geht er los - egal ob Sommer- oder Winterzeit. Der Trick? Die helfen der Natur mit einer Packung biologisch abbaubarem Seifenpulver nach, den die in die Oeffnung schuetten…

nz13.jpg

Ebenfalls bekannt ist der Champagnerpool. Das Wasser in diesem Becken perlt wie die Blaeschen im einem Sektglas.

nz14.jpg

nz15.jpg

Antimon, Arsen, Gold, Quecksilber, Schwefel und Silber kochen hier in den Becken vor sich hin. Schoen anzusehen, aber bestimmt nich sooo gesund das alles ein zu atmen.

nz16.jpg

nz17.jpg

Der Lake Taupo selber ist ein 600 km2 grosser Kratersee. Von einem Ausbruch vor ca. 26.000 Jahrenwurde so viel Material ausgeschleudert, dass noch heute in 100 km Entfernung eine 1.5 m Dicke Ascheschicht zu finden ist.

nz18.jpg

Weiter geht es in richtung Tongariro National Park - auch hier sind die Berge vulkanischer Natur.

nz19.jpg

nz20.jpg

Clara und Malena mussten eben mal ihren Rody (ein aufblasbares Huepf-Pferd) zu Hause anrufen.

nz21.jpg

Der 2291 m hohe Mount Ngauruhoe  ist erst vor wenigen Jahren das letzte mal ausgebrochen. Im Herr der Ringe ist er als der Schicksalsberg (”Mt Doom”) bekannt geworden. Dementsprechend wird auf dem Campingplatz ueber die Warntoene informiert, bei denen man den Platz sofort evakuieren muss, was Mayi anfangs ein wenig Schlaflosigkeit bereitet.

nz22.jpg

Nach einer trotzdem ruhigen Nacht fahren wir am naechsten Morgen mit dem Sessellift auf den Mt Ruapehu (2797 m). Hier begegnet Malena zum ersten mal hautnah diesem weissen Zeug dasd da auf dem Boden liegt und verkundet sogleich: “Papa, Sand!”

nz23.jpg

Das Vulkangestein ist hier sehr “luftig”, so dass selbst ich spielend grosse Brocken stemmen kann..

nz24.jpg

nz25.jpg

Weiter geht es durch eine Gegend, die wieder an das Auenland erinnert:

nz26.jpg

Irgendwo auf der Strecke nach Wellington (war das in Palmerstone?) kommen wir an einem wunderschoenen, sehr phantasievoll gestalteten Spielplatz vorbei. Die Kinder haben sehr viel Spass und so wird uns bald klar, dass wir es heute zu Sylvester nicht mehr bis Wellington schaffen werden. Vielleicht haetten wir die rakete nehmen sollen?

nz27.jpg

Die Suche nach einem alternativen Campingplatz gestalltet sich schwierig. Der erste ist vollstaendig belegt und der zweite eigentlich an eine Privatveranstalltung vermietet. Schliesslich bekommen wir dort aber noch einen “unpowered site”. Als Sylvester Essen gibt es mexikanische Bohnensuppe.

nz28.jpg

Nach einem so langen Tag fallen die Kidz muede ins Bett und sind trotz kraeftigen Ruetteln zum “Feuerwerk” nicht mehr wach zu bekommen.

nz29.jpg

Sind unsere Red Hot Chilli-Girls nicht cool???

nz30.jpg

Am fruehen Vormittag kommen wir dann an unserem Campingplatz in Wellington an und fahren von dort mit dem Buss in die Stadt. Wegen dem Feiertag (1. Januar)  haben leider die meisten Geschaefte zu. Wir schauen uns daher erst mal den Hafen an.

nz31.jpg

Danach gehen wir ins Te Papa Museum - so was wie eine moderne Variante des Deutschen Museeums in Muenchen.

nz32.jpg

Weiter durch die Innenstadt…

nz33.jpg

… und mit dem Cable Car auf einen Aussichtsberg.

nz34.jpg

Frueh am naechsten Morgen heisst es dann aufbrechen fuer unsere Faehrfahrt zur Suedhalbinsel:

nz35.jpg

Eigentlich gilt diese Fahrt ja als eine der schoensten Faehrfahrten der Welt. Leider erleben wir die 3 Stuendige Fahrt bei Wolken und Regen….

nz36.jpg

In Picton angekommen  wird das Wetter langsam ein wenig besser, so dass wir auf der Fahrt duch den Marlborough Sound (ja - hier liegt das echte Marlborough Country!) doch noch einen Blick auf diese “Fjordlandschaft”. Sind hier allerdings keine Fjorde, sondern eben Sounds. Der Unterschied besteht darin, dass Fjorde durch Gletscher entstehen, waerend Sounds durch den Anstieg der Mehreswasserspiegels entstehen.

nz37.jpg

Bekannt ist die Gegend hier u.a. fuer die gruenen Muscheln, die wir natuerlich auch verkosten “muessen”.

nz38.jpg

Nach einem etwas enttaeuschenden Intermezzo in Nelson (hatten wir uns aufregender/schoener vorgestellt) erreichen wir am Abend unseren Campingplatz am Suedende des Abel Tasman Nationalparks. Den erkunden wir am naechsten Tag mit dem Wassertaxi. Dabei haette ich mir beinahe die Rippen gebrochen als ich helfen wollte, die verklemmte Landungsbruecke wieder hochzuziehen. Das kommt von der Hilfsbereitschaft. Den Rest des Urlaubs muss ich auf dem Ruecken schlafen und habe hin und wieder Angst, die Rippe koennte doch gebrochen sein. Zum Arzt will ich aber nicht, weil der mir ja sagen koennte, dass wier den Urlaub abbrechen muessen…

nz39.jpg

nz40.jpg

Im extrem tuerkisen  Meereswasser tummeln sich Delfine.

nz41.jpg

Freunde von uns (Hallo Per!) hatten uns ja gesagt, dass das fuer sie die schoenste Stelle ihres Urlaubs war - wir waren vielleicht schon etwas von unseren anderen Urlauben in Australien (z.B. Far North Queensland) verwoehnt. Es war sicher sehr schoen, aber wir hatten einfach das Gefuehl, das schon mal gesehen zu haben.

nz42.jpg

nz43.jpg

Dann wieder unaufhaltsam weiter richtung Sueden. Immer spassig sind hier die hoelzernen, einspurigen Bruecken bei denen man nie wirklich sicher weiss, ob der Gegenverkehr wirklich rechtzeitig vor der Bruecke anhael. Machmal auch noch mit Eisenbahnschienen kombiniert!

nz44.jpg

In Hokitika streifen wir beim Einparken das Vordach eines Ladens und reissen uns ein Loch ins Dach. Wass fuer ein Glueck, dass wir uns doch noch fuer die Zusatzversicherung entschieden hatten - sonst waeren jetzt unsere 7500 NZ$ Selbstbeteiligung faellig geworden..

nz45.jpg

Vielleicht sollte Malena in ein Baseball Team eintreten?

nz46.jpg

Am naechsten Tag  geht es zum Franz-Josef und zum FoxGlacier:

nz47.jpg

Das naechste mal darf Clara in der unendlichen Geschichte den Steinbeisser spielen. Hier uebt sie schon mal mit ihrem Stein-Sandwich:

nz48.jpg

Den Rest des Tages regnet es in Stroehmen und unsere Stimmung sinkt kontinuierlich. Um so groesser die Freude am naechsten Tag, als die Sonne beim Lake Wanaka wieder zum Vorschein kommt. Ein wunderschoener See, auf den wir auch von unsere Wanderung auf den Mount Iron hinabschauen koennen. Leider haben wir rund 125 Fotos aus unserer Kamera verloren, so dass uns jetzt die Fotos von 1 1/2 Tagen fehlen. Die unglaublichen Regenboegen ueber dem See werden wir trotzdem immer in Erinnerung behalten. In Wanaka gehen wir in die Landsborough’s Puzzeling World (Video), die mit vielen optischen Taeuschungen und einem riesigen Labyrinth locken.

Fahrt von Wanaka nach Queenstown:

nz49.jpg

nz50.jpg

nz51.jpg

Queenstown lebt von Erlebnisstourismus. Wenn man nicht zum Bungee Jumping und Aehnlichen hierher kommt, faellt man schon fast ein wenig auf.

nz52.jpg

Auch in dieser Gegend wurden viele Szenen von Herr der Ringe gedreht, wie man auf diesem Ausschnitt unseres Stassenatlasses sieht - jedes gelbe Kamerasymbol kennzeichnet einen Drehort:

nz53.jpg

Lake Wakatipu:

nz54.jpg

nz55.jpg

Auf dem Weg zum Milford Sound (der allerdings in Wirklichkeit ein echter Fjord ist…) uebernachten wir in Te Anu. Inzwischen sind wir so weit suedlich angelangt, dass es erst um 22:30 Uhr wirklich dunkel wird. Am naechsten Morgen erwachen wir bei Regen und heftiger Bewoelkung. Toll - fuer heute haben wir unsere Bootsfahrt auf dem Milford Sound gebucht fuer die wir extra 300 km von Queenstown hierher gekommen sind. Aber vielleicht bessert sich das ja noch auf den letzten 120 km??

Aber: think positiv! Ohne den Regen haetten wir nie erlebt, wie hunderte, nein tausende Wasserfaelle rins um einen die Berge herabstuerzen koennen:

nz56.jpg

Und ja - auch wenn das bei Sonnenschein sicher noch mal etwas anderes gewesen waere - wir waren trotzdem ganz begeistert und froh, dass wir hier hergekommen sind!

nz57.jpg

nz58.jpg

nz59.jpg

nz60.jpg

nz61.jpg

nz62.jpg

Das heir war unser Boot:

nz63.jpg

Wegen den zahlreichen Sandfies hier mass man schon in Insektenspray baden, oder sich blaue Duftplaster an die Kleidung kleben, oder besser noch beides…

nz64.jpg

Von den Seehunden (s.o.) inspieriert:

nz65.jpg

Und das hier ist die Stelle von wo das Bild im Hintergrund unserer letzten Weihnachtskarte aufgenommen wurde. illusion und Wirklichkeit so zu sagen…

nz66.jpg

Ein fuer hier typische Kea:

nz67.jpg

Auf dem Rueckweg richtung Norden machen wir an einer Fair in nahe Queenstown Halt. Fuer 10 NZ$ duerfen wir auf einer Wiese parken. Was uns allerdings niemand gesagt hat ist, dass wir hier besser nur mit dem Gelaendewagen hergekommen waeren. Promt brichen wir mit einem lauken Knall und heftigen Ruck in eine Erdspalte ein und bleiben stecken. Bin fest davon ueberzeugt, dass die Achse gebrochen ist. na was fuer ein Spass - das war’s wohl dann mit dem Urlaub denke ich. Naja - lange Rede, kurzer Sinn: ein freundlicher Kiwi zieht uns wieder raus und siehe da - ausser einer durchs Rausziehen verbeulten Stossstange ist alles in Ordnung. Die Stossstange ist dann auch mit ein paar kraeftigen Fusstritten ungefaer in ihre alte Form zu bringen ;-)

nz68.jpg

Clara ist ganz happy mit der Kinder-Variante des Bungee Jumping:

nz69.jpg

Clara und Malena - echte Akrobaten. Und das unter der Fahrt!

nz70.jpg

In Queenstown wurde das Bungee Jumping zur kommerziellen Extremsportart entwickelt und der Ort gilt bis heute unangefochten als World Capital des Bungee Jumping. Hier von der Kawarau Bridge kann man sich fuer stolze 175 NZ$47 m in die Tiefe stuerzen. Unter 15 Jahren kostet es uebrigens nur 150 NZ. Was das Mindestalte ist konnten wir allerdings nicht herausfinden. Clara sagt: “Papa, wenn ich gross bin moechte ich das auch mal nachen!”

nz71.jpg

Ueber den Lindis Pass fahren wir dann in Richtung Mount Cook.

nz72.jpg

img_6638.jpg

Auch der huellt sich erst in Wolken, doch bis wir richtig an ihn ran kommen bricht der Himmel auf und wir bekommen strahlenden Sonnenschein.

nz73.jpg

nz74.jpg

Der Mount Cook (oder Aoraki, wie ihn die Maori nennen) ist mit  3754 m der hoechste Berg Neuseelands.

nz75.jpg

Nach der Maori Legende ist Aoraki, der Sohn das Himmelsvaters Rakinui mit einer Gruppe junger Maenner in einem Kanu unterwegs gewesen auf einer Tour um die Erdmutter Papatuanuku bei dem sie ein Riff rammten. Als das Kanu kenterte, kletterten sie auf dessen Rumpf und erstarrten im eiskalten Suedwind zu Stein.

nz76.jpg

nz77.jpg

nz78.jpg

nz79.jpg

Lake Tekapo:

nz80.jpg

In Christchurch wagen sich die Kinder in den Swimmingpool des Campinplatzes

nz81.jpg

und am Morgen vor dem Rueckflug haben wir noch ein Stuendchen Zeit, um die Innenstadt anzusehen.

nz82.jpg

Dann geht es wieder zuruck auf die Western Island (Australia)…

Saturday
13/12/2008

by Erik

Oma Edith

Wie bereits erwaehnt war meine Mutter fuer 3 Wochen zu besuch bei uns und den Kindern - oder sollte ich die Reihenfolge besser umdrehen??? ;-) Aber dafuer sind Omas ja da!

Am 4. Dezember haben wir gemeinsam ihren Geburtstag gefeiert und am Abend waren “die Grossen” noch im Tukka essen (Aboriginal cuisin - sehr interessant!).

img_4796.jpg

An Nikolaus waren wir zusammen im Mount Cotton Rainforest Garden.

img_4824.jpg

img_4837.jpg

img_4844.jpg

img_4854.jpg

Eine ungewoehnliche Sonnenblumenart mit Bluetenblaettern auch in der Mitte der Bluete:

img_4868.jpg

img_4869.jpg

Da ich noch einige Tage Resturlaub in Dezember abbauen musste/durfte, konnten wir mitten unter der Woche fuer 2 Tage  in die Glashouse Mountains fahren.

img_5054.jpg

fuer volles Panorama bitte aufs Bild klicken:

panorama.jpg

Am Fusse des Mount Beerwah sind wir bei 30 Grad Hitze und 90% Luftfeuchtigkeit Wandern gegangen. Das der Weg eigentlich wegen einem Steinschlag gesperrt war, haben wir dabei einfach ignoriert und den Weg dafuer fuer uns alleine gehabt…

img_5065.jpg

img_5068.jpg

Denke das es heiss war sieht man am Gluehen von Malenas Baeckchen…

img_5072.jpg

img_5086.jpg

Anschliessend ging es dann nach Maleny zum King Ludwig wo wir uns fuer unsere Anstrengungen mit einem echt bayerischen Essen belohnt haben. Die Aussicht von der Terasse des Restaurants ist wirklich fantastisch:

img_5099.jpg

img_5106.jpg

Kann es sein, dass Malena das bayerische Essen ein wenig skeptisch  anschaut? Und dass wo sie doch ein Muenchner Kindl ist!

img_5107.jpg

Uebernachtet haben wir in den Lillipilly’s Country Cottages bei Mountville. Die sind zwar eigentlich eher fuer romantische Tage zu Zweit gemacht, aber einfach sehr schoen gestaltet. Der Besitzer ist uebrigens Oesterreicher und war vorher Koch in 4 Sterne Hotels. Haben uns dort zwar kein Abendessen aufs Zimmer bestellt, aber allein das Fruehstueck war schon sehr lecker! Ausserdem gab es dort noch einen Pool, der ausgetestet werden wollte.

img_5113.jpg

img_5127.jpg

Am naechsten Morgen ging es dann ein kleines Stueck noerdlich in den Mapelton Falls National Park, wo uns dieser nette kleine 8-Beiner begruesst hat:

img_5133.jpg

Ueber die mit Seerosen ueberfuellten Seen von Mapelton ging es dann zur Dicky Beach an der Sunshine Coast.

img_5154.jpg

img_5158.jpg

Nach drei Wochen hiess es dann wieder Abschied nehmen. Schnell noch einen Abstecher zum Alexander Clark Park und dann ab zum Flughafen.

img_5224.jpg

img_5227.jpg

img_5231.jpg

So geht Edith’s 4. Australienbesuch, der zweite in diesem Jahr zu Ende. Das naechste mal sehen wir uns wieder in Europa!

Sunday
30/11/2008

by Erik

Noosa & Fraser Island

Nachdem meine Mutter seit letztem Wochenende hier zu Besuch ist, haben wir ihr und Leonie die Kids fuer ein Wochenende anvertraut, so dass wir das erste mal in ueber 5 Jahren ein Wochenende alleine wegfahren konnten. Da wir nicht das halbe Wochenende mit An- und Abreise verbringen wollten, habe wir uns fuer einen Kurztrip nach Noosa entschieden und von dort einen Tagestrip auf Fraser Island.

Frueh am Samstag Morgen sind wir aufgebrochen und waren in gut 2 Stunden auf dem Eumundi Market in der Naehe von Noosa. Der ist in der Region sehr bekannt und entsprechend voll. Ein klein wenig wie Tollwood, auch wenn uns der Markt in Byron Bay in der Beziehung besser in Erinnerung ist.

In Noosa selber haben wir erst mal ausfuehrlich nach Kleidung geschaut (wenn man so wie ich seine Kleidung sonst immer nur in Madrid kauft und da seit ueber einem Jahr nicht mehr war, wird es langsam etwas knapp im Kleiderschrank - vor allem wenn man seine Kleidung staendig der Australischen Sonne aussezt…) und sind am Strand spazieren gegangen. Der angekuendigte Regen war in 15 Minuten wieder vorbei, so dass wir uns einen gemuetlichen Nachmittag machen konten und Abends “fein” essen gehen konnten.

img_4655.jpg

Im Hotel haben wir einen Upgrade bekommen und sind so in einer riesigen Suite mit Meeresblick gelandet:

img_4657.jpg

img_4658.jpg

Am naechsten Morgen hiess es in aller Fruehe aufstehen, da wir schon um 6:30 Uhr mit dem Jeep von unserem Hotel abgeholt wurden fuer unsere Fraser-Tour.

img_4662.jpg

In diesen Jeeps koennen bis zu 6 Gaeste mitfahren - wir hatten Glueck und waren nur zu 4. Die beiden anderen waren ein Deutsches Ehepaar, die aber seit 13 Jahren halbjaehrlich in Neuseeland wohnen.

Nach eine ca. 1 stuendigen Fahrt ueber Schotterpisten sind wir an der Faehrstation angekommen und haben nach Fraser Island uebergesetzt.

img_4665.jpg

Fraser Island ist ca.  120 Kilometer lang und besteht ausschliesslich aus Sand. Waehrend der letzten Eiszeit war die Insel mit anderen Sandduenen auf dem Festland verbunden. Als der Meeresspiegel anstieg wurde daraus eine Insel, die noch heute duch angewehren Sand waechst.

Quer ueber die Insel gibt es nur Sandpisten. Am besten kommt man allerdings am Strand vorwaerts. Die Gefahr jemanden beim Baden zu stoeren besteht nicht, da an diesem Strand die Stroehmungen so gefaehrlich sind, dass vom Baden hier sowieso abzuraten ist…

Dafuer haben wir einen halb verhungerten Dingo beobachten koennen. Diese leben noch zahlreich auf Fraser Island. Heute versucht man die Dingos von den Menschen fernzuhalten und Fuettern ist strengstens verboten. Unser Reisefuehrer Jamie sieht das mit gemischten Gefuehlen, da die Aborigenes auf Fraser Island die Dingos ueber die letzten paar Tausend Jahre imer mit gefuettert haben, so dass von einem “natuerlichen” Verhalten der Tiere eigentlich gar nicht gesprochen werden kann…

img_4679.jpg

In der Mitte der Insel fliesst ein “silent river”: Da das Flussbett rein aus Sand besteht und das Gefaelle sehr gering ist, mach das Wasser beim Fliessen keinerlei Geraeusche.

img_4692.jpg

Hoehepunkt der Tour war ein Besuch beim Lake McKenzie. Der See ohne Zu- und Abfluss wir ausschliesslich aus Regenwasser gespeisst und zaehlt zu den saubersten Seen der Welt. Das baden in diesem See ist einfach fantastisch!

img_4695.jpg

img_4704.jpg

Netter Begleiter beim Mittagessen (sehr gutes Catering vom Sheraton Hotel…):

img_4705.jpg

Weiter geht es ueber die Sandpisten zurueck an den Strand.

img_4709.jpg

img_4711.jpg

img_4717.jpg

Zurueck auf dem Festland fahren wir im Wettrennen mit der langsam steigenden Flut die Rainbow Beach entlang.

img_4726.jpg

Afternoon Tea gibt es bei den Coloured Sands. In dem verschiedenfabigen Sand kann man schoene Figuren malen…

img_4731.jpg

img_4739.jpg

Zu guter Letzt koennen wir noch einen Seeadler beobachten, der sich einen Kugelfisch aus dem Meer geangelt hat.

img_4747.jpg

Vielen Dank an Edith und Leonie, die uns dieses wunderschoene Wochenende ermoeglicht haben!

Sunday
06/07/2008

by Erik

Far North Queensland

Unseren Winterurlaub haben wir dieses Jahr in Far North Queensland verbracht - sind sozusagen der “Kaelte” von South-East Queensland entflohen und 2 1/2 Sunden und 1800 km weit ans noerdliche Ende unseres “Heimatstaates” geflogen. Samstag frueh ging es los. Nachdem diesmal die Autobahn frei war waren wir fast 1 1/2 Stunden vor dem Abflug am Flughafen und mussten erst einmal warten

north_queensland01.jpg

Der Flug ging mit JetStar Airlines nach Cairns, wo wir unseren Mietwagen abgeholt haben (Camper waren leider schon alle ausgebucht…) und erst mal zu unserem Hotel an der Holloways Beach gefahren sind. Dann ging es bei unerwartet truebem Wetter (wir waren in Brisban bei strahlendem Sonnenschein losgeflogen) in die Innenstadt. An der Esplanade treffen wir auf ein Familien-Festival mit Staenden, Huepfburg, Musik und Ballons.

north_queensland03.jpg

north_queensland04.jpg

Am naechsten Morgen fruehstuecken wir in einem Cafe gleich  am Strand.

north_queensland05.jpg

Dann geht es mit dem Skyrail, einer 7.5 km langen Seilbahn ueber den Regenwald nach Kuranda. Leider ist es immer noch etwas wolkig, so dass wir die Aussicht ueber die umliegenden Berge nicht so voll geniessen koennen. Auch der Regenwald ist hier so nah bei Cairns noch nicht soo viel anders als bei uns in Brisbane. Trotzdem eine nette Fahrt mit 3 Zwischenstationen bei denen man aussteigen und ein wenig laufen kann.

north_queensland06.jpg

north_queensland07.jpg

Kuranda selbst ist ein wenig von Touristen, Restaurants, Kunst- und Souvenierlaeden ueberlaufen. Am fruehen Nachmittag sind wir dann mit dem Kuranda Scenic Railway ueber eine extrem kurvige und steile Bergstrecke wieder ins Tal gefahren.

north_queensland09.jpg

north_queensland08.jpg

Von der Talstation dann mit dem Bus zurueck zum Auto (des Gesammtpaket kostet uebrigens stolze 210 $, etwa 125 EUR…) und dann noch in die fruehe Daemmerung hinein (wir haben schliesslich Winter…) die Kueste entlang bis nach Port Douglas.

north_queensland15.jpg

Dort haben wir in einem wunderschoenen Apartment Hotel gewohnt, dass einem frueheren (ich glaube Schweizer?) Profi-Fussballer gehoert.

Am naechsten Morgen ein kurzer Blick an den Strand

north_queensland16.jpg

north_queensland17.jpg

und dann durch den Ort, der uns wirklich sehr gut gefaellt. Hier koennte man es sicher laenger aushalten…

north_queensland18.jpg

north_queensland19.jpg

north_queensland21.jpg

Unsere naechste Station machen wir in der Mossman Sektion des Daintree National Park.

north_queensland22.jpg

north_queensland23.jpg

north_queensland24.jpg

Ueber den Daintree River kommt man nur mit der Faehre. Hier hoert das australische Stromnetz auf - alle Elektrizitaet noerdlich von hier kommt von Solarzellen und Dieselgeneratoren.

north_queensland49.jpg

Ausserdem gibt es hier den aeltesten Regenwald der Welt. Mit ueber 100 Milionen Jahren ist er laut Reisefuehrer noch aelter als der Amazonas!north_queensland25.jpg

Und tatsaechlich schaut der Regenwald hier endlich so aus, wie man sich einen tropischen Regenwald vorstellt (weniger Gum Trees  und mehr Palmen und Farne etc.).

Hier gibt es bei der Daintree IceCream Company ganz eigene Eissorten aus tropischen Fruechten wie z.B. Wattleseed.

north_queensland26.jpg

north_queensland27.jpg

Wir hatten uebrigens sicherheitshalber einen gelaendefaehigen Mietwagen genommen - schleisslich hoert in Cape Tribulation auch die asphaltierte Strasse auf… (sind von da aber immer noch ein paar 100 Kilometer bis zur Nordspitze Queenslands)

Hatten ja gehofft hier ein wenig schwimmen gehen zu koennen. Ein etwas frischer Wind bei 25 Grad und die allgegenwaertigen Warnungen vor Quallen (vor allem im Sommer) und Krokodilen waren dann aber doch ein wenig abschreckend…

north_queensland28.jpg

north_queensland29.jpg

Aber auch so sind die Straende einfach wunderschoen!

north_queensland30.jpg

north_queensland31.jpg

Die Kinder hatten einen Riesenspass an unserem Strandspaziergang - am Ende war allerdings wegen starker Durchfeuchtung ein kompletter Kleiderwechsel erforderlich….

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

north_queensland33.jpg

Frage: Was machen die Krebse bei Ebbe? Antwort: Sandkuegelchen…

north_queensland34.jpg

In Cape Tribulation haben wir 2 Naechte in einer Cabin auf einer Tropical Fruit Farm mit Blick auf den Mount Sorrow uebernachtet.

north_queensland35.jpg

north_queensland36.jpg

Am naechsten Morgen haben wir erst mal ausgeschlafen (man ist ja im Urlaub…), gemuetlich gefruehstueckt und sind dann ueber eine Schotterpiste so weit nach Norden gefahren wie man konnte, ohne einen Fluss ohne Bruecke ueberqueren zu muessen.

north_queensland37.jpg

north_queensland38.jpg

north_queensland39.jpg

north_queensland40.jpg

Allen Krokodilswarnungen  und Claras staendigen Fragen (”gibt’s hier Krokodile?”, “koennen Krokodile Menschen essen?”,…) zum Trotz haben wir wenigstens die Kinder mal kurz ins Wasser gelassen, waehrend ich staendig ueber das Wasser geschaut habe, ob nicht doch irgend wo Gefahr im Anschwimmen ist…

north_queensland41.jpg

Die Gegend hier oben ist auch fuer den etwas rabiaten Casowarry bekannt - ein bis zu 1.8 m  grosser, flugunfaehiger Vogel vor dem hier staendig gewarnt wird.

north_queensland46.jpg

Hoffen tut man ja schon, so ein Tier live in freier Wildbahn zu sehen, aber wir hatten nicht wirklich mit unserem Glueck gerechnet: Am naechsten Morgen laufen auf einmal zwei von denen direkt vor unserem Auto ueber die Strasse! Leider waren wir mit der Kamera ein wenig zu langsam und das Foto ist auch noch vor Aufregung verwackelt, aber dank Bildbearbeitung kann man doch ein wenig etwas erkennen:

north_queensland42.jpg

So schaut er uebrigens im Modell aus - scheint wie der Regenwald hier irgendwie noch aus der Dinosaurier Zeit uebrig geblieben zu sein:

north_queensland77.jpg

Nach einem kurzen Trail durch den Mangrovenwald geht es dann wieder gen Sueden.

north_queensland44.jpg

north_queensland45.jpg

Manchmal fuehlten wir uns wie in der Fernsehserie “Lost”:

north_queensland47.jpg

Haette Clara nicht so einen super Blick fuer Details, haetten wir diesen kleinen Freund wahrscheinlich uebersehen und einfach fuer einen weiteren Stein gehalten:

north_queensland48.jpg

Auf demWeg zu den Atherton Tablelands kommen wir durch eine Gegend die schon fast ein wenig nach Outback aussieht.

north_queensland50.jpg

north_queensland51.jpg

hups - wo kommen denn die indischen Kuehe her???

north_queensland52.jpg

Termitenhuegel

Irgend wann ist jeder Tank leer und da ist es immer gut zu wissen, was das Auto was man faehrt eigentlich fuer Sprit schluckt. Kein Problem - steht ja fuer gewoehnlich am Tankdeckel. Nicht so bei unserem Mietwagen. Nichts im Mietvertrag und das Handbuch beschreibt zwei Modelle -eines mit Benzin, eines mit Diesel. Die Frau an der Tankstelle versucht es mit einer Geruchsprobe an unserem Tank  und meint, dass es ihrer Meinung nach nach Normalbenzin riechen wuerde. Und siehe da - ein Anruf bei Avis bestaetigt, dass die Dame den richtigen Riecher hatte - Respekt!

Muehsam kaempfen wir uns durch die Dunkelheit auf der Suche nach unserer nachsten Huette am Kratersee des Lake Eacham, die wir dann tief im Wald doch noch finden.

north_queensland53.jpg

Wanderung zum Lake am nachsten Morgen:

north_queensland54.jpg

north_queensland55.jpg

Reichlich ungemuetliches Baemchen, das hier ueberall waechst: Ein Stingtree.

north_queensland56.jpg

Tree Ferns:

north_queensland57.jpg

Hier gibt es Baeume deren Blueten direkt aus dem Stamm heraus wachsen:

north_queensland58.jpg

Wahrscheinlich von genau diesem Baum inspieriertes Kunstwerk an einem Lookout in Atherton:

north_queensland59.jpg

Der “Curton Fig Tree” im gleichnamigen Nationalpark:

north_queensland61.jpg

Und dann noch ein tierisches Ereignis: Wir sehen ein Tree Kangaroo - die gibt es tatsaechlich, allerdings nur hier in dieser Gegend Nordqueenslands (und irgendwo in Papua Neuguinea):

north_queensland62.jpg

Bei so viel Glueck hatten wir dann schon fast die Hoffnung noch ein Playtupus (Schnabeltier) zu sehen, aber man kann nicht immer alles haben…

Dafuer aber am naechsten Morgen zum Fruehstueck ein Wallaby und ein Marsupulami (leider verwackelt…):

north_queensland63.jpg

north_queensland64.jpg

Weiter ueber die Milla Milla Falls in den Wooroonooran National Park.

north_queensland65.jpg

Mayi wollte sich auf unser kleinen Wanderung nicht von einem Fluss aufhalten lassen und so haben wir kurzerhand die Hosen hochgekrempelt und sind mitten durch gelaufen.

north_queensland66.jpg

north_queensland67.jpg

north_queensland68.jpg

north_queensland69.jpg

Blick auf den Mount  Bartle Frere - mit 1622 m der hoechste Berg Queensland:

north_queensland70.jpg

Vorbei an Bananen Plantagen ging es dann zum Paronella Park (siehe Link).

north_queensland71.jpg

north_queensland72.jpg

Spanisches Castillo.

north_queensland73.jpg

Zwerg-Fledermaeuse im “Tunnel of Love”:

north_queensland74.jpg

Und natuerlich - wie ueberall in Nordqueensland: Zuckerrohr Plantagen:

north_queensland75.jpg

Am naechsten Tag haben wir dann einen Abstecher an die Mission Beach gemacht. Leider war es auch hier zu frisch zum Baden…

north_queensland76.jpg

Gruene Baumarmeisen:

north_queensland78.jpg

north_queensland79.jpg

Ein letzter Trail fuer diesen Urlaub, bevor es zurueck nach Cairns geht. Diesmal haben wir zwar keine Cassowaies gesehen, dafuer umso mehr Cassowary Scheisse (verifiziert - die haben hier jede Menge Informationstafeln zum Thema Cassowary):

north_queensland81.jpg

north_queensland80.jpg

Ach ja - und natuerlich noch eine Krokodielsfarm. Wir hatten den Kindern ein paar Tage vorher extra schon Spielzeugkrokodiele aus Plastik gekauft, damit sie sich spielerisch an diese Zeitgenossen der Dinosaurier gewoehnen koennen, aber auch wenn sie mit denen begeistert in der Badewanne gesielt haben - so ganz scheint es nicht funktioniert zu haben…

north_queensland82.jpg

In Europa pflanzt man Apfelbaeumchen - wir haben es zum Abschied von Far North Queensland da doch lieber mit einer  Kokusnuss probiert…

north_queensland83.jpg

Monday
16/06/2008

by Erik

Noosa Hinterland

Nachdem das letzte, lange Wochenende doch ein wenig wolkig und verregnet war, haben wir dieses Wochenende bei wunderbarem Sonnenschein einfach auch noch verlaengert und sind von Samstag bis Montag (mein Geburtstag…) ins Noosa Hinterland gefahren. Nach einer gemuetlichen Anreise haben wir unser Zelt am Lake Cootharaba aufgeschlagen. Nach unserer Erfahrung letztes Jahr mit Zelten im Winter haben wir wieder einen “powered site” genommen, wo wir unseren Heizluefter anschliessen konnten. Aber auch wenn es am ersten Abend frisch und recht windig war, waren die Temperaturen (mit Heizluefter…) ertraeglich. Auf dem Campingplatz waren die Enten und Kookaburra (Spassvoegel) sehr an die Menschen gewoehnt und sind fast bis in unser Zelt gekommen.

img_1138.jpg

Nach einer unruhigen Nacht (Malena hatte sich erkaeltet und musste kraeftig husten, wollte aber nicht im warmen Schlafsack liegen bleiben…) und einem gemuetlichen Fruehstueck sind wir am naechsten Morgen in den Huegeln/Bergen der Umgebung wandern gegangen.

img_1161.jpg

img_1172.jpg

Von hier aus hatte man einen schoenen Blick ueber den See und bis auf die Bucht von Noosa.

Dorthin sind wir dann anschliessend auch gefahren. Im Gegensatz zum  letzten mal als wir hier vor ca 1 1/2 Jahren ware, war es diesmal aufgrund der Nebensaison nicht so ueberlaufen.

img_1195.jpg

Auf dem Ruckweg zum Campingplatz haben wir uns scheinbar ein wenig verfahren - jedenfalls sind wir nach einer viertel Stunde wieder da rausgekommen, wo wir losgefahren waren. Sind dann erst im Dunklen wieder am Zelt angekommen (wird ja z.Z. auch schon kurz nach 5 Uhr dunkel…), haben aber trotzdem noch auf dem BBQ undere Lamm-Steakes gebrutzelt (die Gasgrills sind auf den Campingplaetzen kostenlos mit dabei) und vor unserem Zelt das obligatorische Lagerfeuer entzuendet.

img_1210.jpg

Am naechsten (Geburtstags-)Morgen wollte ich mir dann trotz frischer Temperaturen eine Dusche in den offenen Waschraeumen nicht nehmen lassen. Also wenn es so etwas wie eine homeopatische Dusche gibt, dann war das so eine: die “Dusche” verspruehte bestenfalls einen warmen Spruehnebel. Aber gut - nach dem Duschen / Spruehen fuehlt man sich trotzdem besser…

Es folgten ein kurzer Abschied vom See und die Fahrt in den Noosa Heads National Park.

img_1218.jpg

Im Nationalpark sind wir am Uferwanderweg entlang zu diversen Straenden gelaufen und wenn wir nicht zu faul gewesen waeren, unsere Badesachen und Handtuecher mitzutragen, haetten wir auch gut ins Wasser gehen koennen.

img_1225.jpg

img_1241.jpg

Auf dem Rueckweg haben wir dann auch noch einen “wilden” Koala entdeckt:

img_1254.jpg

Und nachdem wir dieses mal an einem Montag und nicht am Wochenende aus dem Norden nach Brisbane zurueckgekehrt sind, habe wir es endlich auch mal (fast) ohne lange Staus geschafft (einer der Gruende, warum wir zum Baden sonst lieber in den Sueden an die Gold Coast fahren, als nach Norden an die Sunshine Coast).